Archiv

  • Cyber-Utopia / Dystopia? Digital Interculturality between Cosmopolitan and Authoritarian Currents
    Bd. 21 Nr. 36 (2022)

    This edition of the Interculture Journal looks to bring together a number of concepts: cyber- utopianism/dystopianism, cosmopolitan and authoritarian currents, and tentatively introduces the term digital interculturality. The intellectual logic underpinning this conceptual combination firstly requires a degree of explanation, before introducing
    the articles that have responded to our call.
  • Heterogenität und Vagheit kultureller Diagnosen
    Bd. 20 Nr. 34 (2021)

    Wissenschaftler:innen, die interkulturelle Kommunikation erforschen, ist die Problematik wohlbekannt: Zum einen soll Kultur beschrieben und erfasst, am besten in eine handhabbare Form gegossen werden, zum anderen entzieht sie sich – je genauer man hinschaut – der Beschreibung. Jede Vereinheitlichung lässt Unterschiede aufscheinen, jeder Versuch, Klarheit zu schaffen, führt zu neuen Fragen und Widersprüchen.

    Unter den Stichworten Heterogenität und Vagheit widmet sich die 33. Ausgabe des Interculture Journal daher dieser Herausforderung. Dabei ist in den letzten Jahre zu beobachten, dass Forscher:innen die Widersprüchlichkeit von Kultur immer stärker als Ausgangspunkt betrachten und weniger als Problem, das es aufzulösen gilt.  

  • Virtuelle Zusammenarbeit
    Bd. 19 Nr. 33 (2020)

    Die ersten konzeptionellen Überlegungen und der Call for Papers für die vorliegende 33. Ausgabe des Interculture Journal gehen zurück auf die Zeit des Jahreswechsels 2018/19. Interkulturelle Fragestellungen in Hinblick auf die Gestaltung virtueller Lernprozesse begannen seinerzeit eine zunehmend wichtigere Rolle zu spielen. Sowohl unter theoretischen Gesichtspunkten als auch in praxisorientierter Hinsicht lag es nahe, die Moderationsthematik in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade dort, wo Kommunikation zwischen Akteursfeldern mit unterschiedlichen raumzeitlichen Bedingungen stattfindet, wo Mehrsprachigkeit eher eine Regel als eine Ausnahme darstellt, wo die beteiligten Akteure sich vielleicht ausschließlich aus virtuellen Begegnungen kennen, sind die Anforderungen an ein gelingendes Dialoggeschehen besonders komplex. Dies gilt – sofern sie eingesetzt werden – für offizielle Moderationspersonen; es gilt aber genauso für jeden Akteur, der sich an diesen Prozessen beteiligt: Es geht sowohl um kontinuierliche Prozessreflexion als auch um die Befähigung, diese oft durch ein hohes Maß an Unbestimmtheit und Unsicherheit charakterisierten Prozesse konstruktiv gestalten zu können – und zwar ganz im Sinne der deutschen Übersetzung von lat. communicare: „etwas gemeinschaftlich machen“.
  • Interkulturalität und Bildungspraxis
    Bd. 16 Nr. 29 (2017)

    Die 29. Ausgabe von Interculture Journal versammelt diesmal Beiträge, die sich auf unterschiedliche Anwendungsfelder des Konzepts Interkulturalität in der gegenwärtigen Bildungspraxis
    konzentrieren.

    Im ersten Beitrag entwirft Fergal Lenehan Grundzüge einer Interkulturellen Medienwissenschaft, die sowohl kulturgeschichtliche, als auch strukturorientierte Perspektiven vereinen könnte und die methodische Möglichkeit bieten würde, historische Analysen von Stereotypen vorzunehmen.

    Der Artikel von Jutta Berninghausen konzentriert sich auf das im Bildungskontext wichtige Konzept der Lernkultur. Berninghausen vergleicht unterschiedliche Lernkulturen internationaler Studierendengruppen, um auf dieser Basis Divergenzen im Studienerfolg erklären zu können.
    Anna Engel und Regina Kempen erbringen mit ihrer Studie einen weiteren wertvollen Beitrag zur Problematik der Messbarkeit interkultureller Kompetenz. Auf Basis zweier
    quantitativer Studien entwickeln sie
    mit ihrer Kurzskala ein pragmatisches Messinstrument, das variabel und in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt
    werden kann.

    Die Untersuchung von Simone Kauffeld und Stephanie Aymans widmet sich ebenfalls einem Kulturvergleich. Anhand von Interviews ermitteln sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in für den Studienerfolg relevanten Kompetenzen und Lehrformaten in Deutschland und Indien.
    Ergänzt wird die Ausgabe wieder mit einer Reihe von Rezensionen zu Veröffentlichungen mit interkultureller Thematik.

    Jutta Berninghausen rezensiert das Buch „Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft“ von Bettina Frantzke und Vitalia Svaikovska.

    Die Neuerscheinung „Menschliche Diversität und Fremdverstehen“ von Markus Bredendiek wird von Julia Längerer besprochen. Melanie Neumann widmet sich dem Buch von Fergal Lenehan“Stereotypes, Ideology and Foreign Correspondents. German Media Representations of Ireland,
    1946-2010“.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des Interculture Journal.

  • Interkulturalität: Pädagogische Sichtweisen
    Bd. 16 Nr. 27/28 (2017)

    Was lange währt, wird endlich gut! Mit einer dicken Doppelausgabe, die es in sich hat, meldet sich Interculture Journal noch vor der Sommerpause zurück. Wir heißen an dieser Stelle unsere neue Chefredakteurin Anita Ackermann willkommen, die uns in Zukunft tatkräftig bei der Konzeption der Ausgaben und der Redaktion der Beiträge unterstützen wird! 

    Im neuen Heft dreht sich alles um die pädagogische Perspektive auf Interkulturalität und interkulturelles Lernen. Die Vielfalt der Ansätze und Einsatzmöglichkeiten unterstreicht dabei nachhaltig, welche Bedeutung die Berücksichtigung von Interkulturalität in den verschiedensten Bereichen des Bildungswesens mittlerweile einnimmt.

    Im ersten Beitrag beschäftigen sich Julia Ebers und Nadine Hüllbruck mit dem Desiderat der inklusiven Schule, die Vielfalt auf unterschiedlichen Ebenen abbilden möchte. Anhand von zwei Projektbeispielen aus der interkulturellen Bildungspraxis gehen sie der Frage nach, inwieweit Auslandserfahrungen von Lehrkräften und SchülerInnen die Entwicklung von Inklusion unterstützen können.

    Die Untersuchung von Alina Ivanova, Markus Kollmannsberger und Ewald Kiel ist ebenfalls im schulischen Kontext angesiedelt. Anhand der Auswertung von Gruppendiskussionen mit 44 Lehrkräften zu bedeutsamen, als interkulturell interpretierten Situationen im Schulalltag identifizieren sie Muster im Umgang mit erfahrener Diversität und setzen sich kritisch mit den Folgen kulturalisierender Denkmuster für pädagogische Handlungsstrategien auseinander.

    Der Artikel von Ulrike Schütte und Chantal Polzin bringt mit den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Sonderpädagogik zwei unterschiedliche Anwendungsfälle interkultureller Kommunikation zusammen. Anhand eines historischen Vergleichs im Hinblick auf Gemeinsamkeiten in der Zusammenarbeit mit Menschen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, werden Potenziale der aus der Sprachpädagogik stammenden „Relationalen Theorie“ für die interkulturelle Zusammenarbeit nutzbar gemacht. 

    Der Beitrag von Berit Sandberg stellt die Idee des Arts-based Learning vor, einen Entwicklungsansatz für Organisationen, von künstlerischen Berufskulturen zu lernen. Anhand einer empirischen Erhebung weist die Autorin nach, dass der für wirtschaftliche Innovationen beispielsweise notwendige kreative Mut in der Berufskultur von Künstlern stärker verankert ist als in der von Managern, und entwickelt Ansätze zur Übertragung und Integration über Grenzen von Berufskulturen hinweg. 

    Der Artikel von Daniel Scheible ist im Bereich des organisationalen Lernens angesiedelt und stellt einen Zusammenhang zwischen Expatriation und Diversity Management her. Anhand eines Literaturreviews und einer explorativen Studie kommt er zu dem Schluss, dass trotz offensichtlicher Anknüpfungspunkte weder im akademischen Diskurs noch in der organisationalen Praxis eine Verbindung beider Konzepte diskutiert oder praktiziert wird, und öffnet damit Raum für lohnenswerte weitere Forschung. 

    Die aktuelle Ausgabe wird ergänzt durch zwei Praxisberichte aus dem Kontext der Hochschulbildung: Hiltraud Casper-Hehne und Tanja Reiffenrath stellen das Göttinger Modell einer Internationalisierung der Curricula vor. Annika Luisa Meinecke, Lena Müller-Frommeyer, Fabian Klause und Simone Kauffeld geben einen Einblick in das SCOUT-Programm zur erfolgreichen Begleitung internationaler Studierender an der TU Braunschweig.

    Eine Replik von Stefan Kammhuber zu dem 2016 erschienen Artikel „Interkulturelle Managementforschung - Reflexive Gedanken über eine unreflektierte Denkschule“ setzt den kritischen Diskurs innerhalb unterschiedlicher Schulen und Ansätze wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Interkulturalität fort.  

    Unsere Doppelausgabe wäre nicht vollständig ohne Rezensionen von Neuerscheinungen im Bereich interkultureller Kommunikation: Roman Lietz rezensiert die „Business Toolbox Interkulturelle Kompetenz“ von Andrea Cnyrim. Susanna Vykoupil setzt sich mit dem „TOPOI-Modell“ von Edwin Hoffmann auseinander. Olga Sacharowa bespricht das Buch „Ansehenssache. Formen von Prestige in Kulturen des Altertum“ der HerausgeberInnen Birgit Christiansen und Ulrich Thaler. Maja von Lewartow Lewartowski beschäftigt sich mit Tim Riedels „Internationale Personalauswahl“. Maja Störmer rezensiert „Organizing Networks“ von Andréa Bellinger und David Krieger. Und Hans Giessen bespricht das Buch „Intercultural Management“ von Christoph Barmeyer und Peter Franklin. 

    Wir wünschen eine spannende Lektüre unseres Doppelhefts und freuen uns über weitere Beiträge für Interculture Journal!

    Stefanie Rathje (Berlin)

    Jürgen Bolten (Jena) im Juli 2017


  • (Inter-)Kulturalität neu denken!
    Bd. 15 Nr. 26 (2016)

    „(Inter-)Kulturalität neu denken!“: der Titel dieser Ausgabe und dazu noch die Tatsache, dass es sich um ein Sonderheft handelt, zeugen davon, dass der interkulturelle Diskurs in Bewegung geraten ist. Beides führt vor Augen, dass es heute darum gehen muss, die im vergangenen Jahrzehnt allgegenwärtigen Thematisierungen von – zunächst: Paradigmenverschiebungen, dann Paradigmenwechseln - konstruktiv in theoretisch fundierte, interdisziplinär anschlussfähige und gleichzeitig praxis-taugliche Konzeptionen zu übertragen. Hierfür möchte das vorliegende Heft Impulse geben, wobei der vielzitierte Satz vom Weg, der das Ziel ist, in diesem Zusammenhang in besonders ausgeprägter Form zutrifft. 

    Gemeinsam ist allen Beiträgen die Überzeugung, dass die bloße Kritik an interkulturellen Denkmodellen der 60er bis 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts heute nicht mehr weiterführt. Die – aus heutiger Perspektive – offenkundigen Schwächen der „alten“ Theorien und darauf aufbauender Trainings sind inzwischen hinreichend dokumentiert. Es geht jetzt darum, konstruktiv und kreativ die Herausforderungen eines „sustainable glocal relationship building“ aufzugreifen und entsprechende „neue“ Wege potenziell entgrenzter, faktisch zugleich aber immer auch abgrenzungsbereiter Interaktion zu gestalten, umzusetzen, auszuprobieren.

    Einen erkenntnistheoretisch weitgreifenden Ansatz (Inter-)Kulturalität neu zu denken unternimmt Sabine Aydt in ihrem Beitrag It’s culture, stupid! Erklären, Scheitern und Weiterdenken. Vor dem Hintergrund unzähliger gescheiterter Versuche der Erklärung dessen, was „Kultur“ ist, wählt sie das Denken von Kultur und die Reflexion eigener Denkmöglichkeiten als Bezugspunkt kulturwissenschaftlichen Fragens. Sie plädiert für ein „bewegliches“ Denken in Modellen sowie dafür, in interkulturalitätsspezifischen Situationen des nicht-Erklären-Könnens und der Unsicherheitserfahrung Unfertigkeit einzugestehen und „Weiterdenken“ als Handlungsmaxime aufzufassen.

    Kirsten Nazarkiewicz spricht sich ebenfalls für eine stärkere Perspektivenreflexion aus – und dies vor allem in Hinblick auf Forschungsarbeiten, die sich mit Interkulturalität befassen. Die im Titel formulierte Frage Kulturreflexivität statt Interkulturalität? beantwortet sie unter Einbeziehung von Ansätzen des transformativen Lernens Erwachsener und vor dem Hintergrund wissenssoziologischer Überlegungen positiv.

    Katharina von Helmolt hingegen hält eine Verwendung des Begriffs „Interkulturalität“ zumindest dann für sinnvoll, wenn er auf die Ebene interpersonaler Interaktion bezogen wird, erachtet aber kulturreflexives Handeln ebenfalls für einen wesentlichen Kern des „Neu Denkens“. Im Vordergrund steht für sie hierbei ein perspektivenreflektierender Sprachgebrauch, der dem Konstruktcharakter und der Flexibilität unserer Konstruktionen beim Sprechen von „Kultur“ gerecht wird.

    Eine Spezifizierung kulturreflexiven Denkens im Sinne einer auch wertbezogenen Selbstpositionierung interkultureller Forschung steht im Mittelpunkt der Überlegungen von Dominic Busch und Jana Möller-Kiero: Rethinking Interculturality Will Require Moral Confessions: Analysing the Debate Among Convivialists, Interculturalists, Cosmopolitanists and Intercultural Communication Scholars. Als Quintessenz ihrer Ausführungen knüpfen die beiden Autoren ein „Neu Denken“ von Interkulturalität an die Notwendigkeit der Formulierung ‚moralischer Bekenntnisse‘.

    Jürgen Henzes Beitrag Vom Verschwinden des (Inter)Kulturellen und Überleben der (Inter)Kulturalität geht von der Beobachtung eines Auseinanderklaffens interkultureller Forschung in einseitig positivistische und einseitig konstruktivistische Ansätze aus. Ein wesentliches Ziel seines Beitrags besteht darin, die Begrenztheit des entgrenzten konstruktivistischen Denkens zu hinterfragen, um zu einer „versöhnenden Position“ insbesondere auch in Hinblick auf die interkulturelle Trainingspraxis zu gelangen.

    Jürgen Bolten spricht sich in seinem Plädoyer Interkulturelle Trainings neu denken mit vergleichbarer Intention für strukturprozessuale und perspektivenreflexive Ansätze einer interkulturellen Trainingsforschung aus, die in der Lage ist, kontext- und situationsangemessene Instrumente zur Konzeption interkultureller Trainings zu entwickeln. Wie dies in Hinblick auf das Wechselverhältnis von Trainingsziel, Übungstyp und konkreter Übung in interkulturellen Trainings umgesetzt werden kann, veranschaulicht der Beitrag am Beispiel der „Methodenlandkarte“. 

    Ein im Kontext des „Neu Denkens“ interkultureller Trainings entwickelter Übungstyp wird als „Zooming“ bezeichnet: Je stärker man an ein Akteursfeld heranzoomt, desto differenzierter nimmt man es wahr – zoomt man weg, wird es in seinen Makrostrukturen erfassbar. Ulrich Zeutschel verwendet in diesem Sinne „Zoomen“ zum Entdecken interkultureller Verständigungspotenziale und -ressourcen. Im Rückgriff auf Tuckman’s Phasenmodell der Gruppenentwicklung (forming – storming – norming – performing - ending) beschreibt er, wie das Zooming Teambuildingprozessen mit heterogen zusammengesetzten Gruppen eingesetzt werden kann.

    Einem anderen Übungstyp interkultureller Trainings, nämlich der Fallstudie, sind Christoph Barmeyers und Eric Davoines Überlegungen Konstruktives interkulturelles Management gewidmet. Sie weisen anhand von Inhaltsanalysen nach, dass in Arbeiten zum interkulturellen Management bislang kaum positive Effekte kultureller Aspekte thematisiert werden. Dass sich gerade Fallstudien in bester Weise dazu eignen, jenseits von krisenbesetzen Interaktionssituationen auch zu konstruktivem und synergieorientiertem Denken anzuregen, wird am Beispiel der Fallstudie „Alleo“ dokumentiert.

    Auch Valerie Gruber und Eberhard Rothfuß bemerken kritisch, dass die Arbeit mit „Critical Incidents“ und „Culture Assimilator“-Übungen zur Festschreibung eines Images von interkulturellem Handeln als grundsätzlich problembeladenem Handeln beitragen und Stereotypenbildungen fördern kann. In ihrem Artikel Interkulturelle Managementforschung – Reflexive Gedanken über eine unreflektierte Denkschule nehmen sie dies zum Anlass einer grundlegenden Hinterfragung der theoretischen Prämissen, mit denen interkulturelles Management und Interkulturelle Psychologie bislang überwiegend arbeiten. Unter Bezugnahme auf Bourdieus reflexive Anthropologie sprechen sie sich für eine Stärkung kritischer Reflexivität als Methode der interkulturellen Managementforschung aus. 

    Jürgen Bolten (Jena) im August 2016


  • interculture journal 14_25

    Erfahrung Interkulturalität: Literatur – Ausbildung – Forschung
    Bd. 14 Nr. 25 (2015)

    Die 25. Ausgabe von interculture journal setzt sich mit interkulturellen Erfahrungen und deren Umgang in der Forschung, Ausbildung und in der Ratgeberliteratur auseinander. 

    Im ersten Beitrag beschreibt Maik Arnold, wie interkulturelle Erfahrungen in die Konzeption von interkulturellen Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit einbezogen werden können – auch unter der Zielsetzung der Verbesserung des Wissenschafts-Praxis-Dialoges.

    Im zweiten Beitrag stellen Julia Frisch und Gerlinde Kristahn ein Unterrichtsmodell zur Vermittlung interkultureller Kompetenzen im Rahmen internationaler studentischer Zusammenarbeit vor.

    Im Beitrag drei setzt sich Jonas Polfuß mit den in deutschen Ratgeberbüchern vermittelten altchinesischen Weisheiten auseinander. Auf Basis einer inhaltlichen und sprachlichen Untersuchung werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund der in Deutschland verbreiteten Chinabilder analysiert.

    Ergänzt wird die Ausgabe wieder mit einer Reihe von Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich.

    Manola Sorg rezensiert den Band „Philosophieren mit Kindern als Möglichkeit des interkulturellen Lernens“ von Minkyung Kim.

    Susanna Vykoupil setzt sich mit dem Band „Interkulturelle Kompetenz Spanisch. Erkennen - verstehen - handeln. Unterrichtsvorschläge mit Multimedia-CD“, herausgegeben von Christoph Vatter, Francisco Javier Montiel Alafont und Elke Christine Zapf auseinander.

    Katharina Wilke bespricht das Buch „Creating mental health across cultures: Coaching and training for managers“ von Claude-Hélène Mayer und Christian Martin Boness.

    Alexandra Stang beschäftigt sich mit dem Band „Ausländische Fachkräfte gesucht. Voreilig? Notwendig? Willkommen?“  von Heiner Bartz,und Matthias Jung.

    Abschließend analysiert Bernd Müller-Jacquier das Buch Interkulturelle Motivation im Fremdsprachenunterricht. Eine komparative Studie zu Deutsch als Fremdsprache in Polen und den USA von Maciej Mackiewicz.

     

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal. 

    Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich Mitteilungen.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im Dezember 2015


  • interculture journal 14-24

    Interkulturelle Lernkontexte
    Bd. 14 Nr. 24 (2015)

    Die 24. Ausgabe von interculture journal beleuchtet verschiedene interkulturelle Lernkontexte.

    Im ersten Beitrag analysiert Julia Reuter den fachliterarischen Kanon im Bereich der interkulturellen Bildung und geht der Frage nach, welche Fachgruppen und welche Textformen diesen dominieren.

    Der Beitrag von Alexandra Stang ergründet – basierend auf einer explorativen Studie – die Potenziale und Herausforderungen in der mediengestützten Zusammenarbeit in kulturübergreifenden Hochschulnetzwerken.

    Anne Burghardt wiederum richtet den Blick auf internationale Workcamps. In ihrem englischsprachigen Artikel geht sie der Frage nach, welchen Beitrag Social-Media-Aktivitäten für den interkulturellen Dialog im Vorfeld internationaler Workcamps leisten.

    Ioulia Grigorieva, Alice Altissimo und Lena Inowlocki analysieren ein weiteres interkulturelles Lernsetting. In Form eines Werkstattberichtes beschreiben die Autoren ein Workshopkonzept für Pomovierende, der an der Universität Hildesheim zum Thema „Kulturelle Vielfalt im Promotionsprozess“ durchgeführt wurde.

    Peter James Witchalls skizziert abschließend in dem Erfahrungsbericht sowohl die Lehrer- als auch die Lernerperspektive bei der Durchführung einer interkulturellen Fallstudie.

    Ergänzt wird die Ausgabe wieder mit einer Reihe von Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich.

    Nicole Fehrenbacher rezensiert das Buch „Employer Branding. Mit Strategie zum bevorzugten Arbeitgeber“ von Waldemar Stotz und Anne Wedel-Klein.

    Nadine Pippel bespricht den Band „Brasilien. Eine Kulturgeschichte“ von Ursula Prutsch und Enrique Rodrigues-Moura.

    Tony Pacyna beschäftigt sich mit dem  Sammelband „Kulturen in Bewegung – Beiträge zur Theorie und Praxis der Transkulturalität “, herausgegeben von Dorothee von Kimmich und Schamma Schahadat.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal . Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich Mitteilungen.

  • Vielfalt ernst nehmen
    Bd. 13 Nr. 23 (2014)

    Die 23. Ausgabe von interculture journal nimmt sich dem Thema gesellschaftlicher Vielfalt an.

    Arjan Verdooren argumentiert im ersten programmatischen Beitrag, dass Interkulturelle Kommunikation vor allem in der Praxis interkultureller Trainings immer noch stark von einem essentialistischen und verdinglichtem Verständnis von Kultur beeinflusst sei. Aufbauend auf seinen Erfahrungen als interkultureller Trainer und Berater wird in dem Beitrag ein Ansatz vorgestellt, der Vielfältigkeit innerhalb einer Kultur als Grundprinzip annimmt.

    Der zweite Beitrag von Irina Mchitarjan richtet den Blick auf das Interkulturelle Handeln in Pädagogik und Wirtschaft. Mchitarjan vertritt den Standpunkt, dass Befunde zur interkulturellen Interaktion in den Bereichen Pädagogik und Wirtschaft durch die Theorie der Kulturtransmission bei Minderheiten erklärt werden können.

    Im dritten Beitrag dieser Ausgabe diskutiert Stefan Kurzmann am Beispiel von Deutschlernern in Kasachstan und Usbekistan die Wirksamkeit deutscher Förderinstrumente zur Gewinnung von high potentials. Kurzmann geht der Frage nach, warum es trotz vielseitiger Bemühungen von deutscher Seite und einer großen Nachfrage vor Ort nicht gelingt, international Studierende aus beiden Ländern für den Standort Deutschland zu gewinnen.

    Die Ausgabe wird wieder ergänzt durch zahlreiche Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich.

    Alexandra Stang rezensiert das Buch Kultur und Kollektiv. Festschrift für Klaus P. Hansen , herausgegeben von Stephan Wolting.

    Luciole Sauviat bespricht das Buch Interkulturelles Audience Development. Zukunftsstrategien für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen von Birgit Mandel.

    Maja von Lewartow Lewartowski beschäftigt sich mit dem von Ryba Alica, Daniel Pauw, David Ginati, Stephan Rietmann herausgebenen Band Professionell coachen. Das Methodenbuch: Erfahrungswissen und Interventionstechniken von 50 Coachingexperten.

    Olga Sacharowa rezensiert das Handbuch Interkulturelle Didaktik von Ursula Bertels und Claudia Bußmann.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal. Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich Mitteilungen.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im Dezember 2014


  • Interkulturelle Forschung jenseits der Kulturdimensionen
    Bd. 13 Nr. 22 (2014)

    Die 22. Ausgabe von interculture journal richtet den Blick auf die Erforschung von Interkulturalität jenseits des eng gefassten Bereichs, den traditionelle Kulturdimensionen vorgeben.

    Programmatisch erweist sich dabei der Beitrag von Lena Schmitz und Wiebke Weber, der sich grundlegend mit der empirischen Gültigkeit der Hofstedeschen Kulturdimensionen auseinandersetzt. Auf Basis einer vergleichenden Untersuchung mit Daten aus Frankreich und Deutschland stellen die beiden Autorinnen die Validität der Dimension der Unsicherheitsvermeidung nachhaltig in Frage und vertiefen damit grundsätzliche Zweifel in Bezug auf den Einsatz von Dimensionsmodellen.

    Im zweiten Beitrag erläutern Katharina Kriegel-Schmidt und Klaus Schmidt, wie das Thema Kultur als Perspektive in einer praxisorientierten interkulturellen Mediationsausbildung verankert werden kann.

    Der dritte Beitrag von Yong Liang setzt sich mit kulturspezifischen Perspektiven interkultureller Kompetenz auseinander. Der Autor geht der Frage nach, ob bei der Entwicklung  von interkultureller Kompetenz in verschiedenen kulturellen Kontexten auch unterschiedliche Anforderungen in Betracht gezogen werden sollten bzw. ob eine andere Gewichtung einzelner Anforderungsprofile notwendig ist. 

    Der letzte Beitrag dieser Ausgabe von Patrick Kühnel geht der Frage nach, woher Kulturstandards kommen und wie sie wirken. Am Beispiel von deutschen Kulturstandards zeichnet der Autor unter Bezugnahme auf Luhmann deren systemischen Charakter nach.

    Die Ausgabe wird wieder ergänzt durch zahlreiche Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich.

    Maja von Lewartow Lewartowski rezensiert das Buch Consultant Knigge von Dirk H. Hartel. 

    Ben Dippe setzt sich mit dem Buch Ethnomarketing und Integration. Eine kulturwirtschaftliche Perspektive. Fallstudien aus Deutschland, den USA und Großbritannien von Hannes Schammann auseinander. 

    Andreas Hettiger rezensiert das Buch von Markus Plate Grundlagen der Kommunikation. Gespräche effektiv gestalten.

    Olga Sacharowa beschäftigt sich abschließend mit dem vom Christian Scholz und Volker Stein herausgegebenen Buch Interkulturelle Wettbewerbsstrategien.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal . Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich Mitteilungen.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im August 2014

  • 21 / 2013

    Hermeneutische Zugänge der Interkulturalitätsforschung
    Bd. 12 Nr. 21 (2013)

    Die 21. Ausgabe von interculture journal beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit hermeneutischen Zugängen aus verschiedenen Bereichen der Interkulturalitätsforschung.

    Im ersten Beitrag „Hermeneutik der Überlappung jenseits der Identität und Differenz“ setzt sich der Philosoph Ram Adhar Mall mit den beiden Konzepten Identität und Differenz für das Verstehen oder die Kommunikation zwischen Kulturen und Philosophien auseinander. Zur Überwindung der konträren Ansätze Identität und Differenz schlägt Mall das Konzept der überlappenden Hermeneutik vor.

    Der zweite Beitrag von Philipp Altmann geht der Frage nach, ob das lateinamerikanische Land Ecuador ein „interkultureller“  Staat sei, wie es laut Verfassung im Art. 1 festgeschrieben ist. Hierzu beleuchtet Altmann den Begriff Interkulturalität und seine Geschichte und Entwicklung in Ecuador. Er geht dabei der Frage nach, was genau unter Interkulturalität verstanden wird, wovon dieser Begriff sich abgrenzt und wie sich die verschiedenen Organisationen einen interkulturellen Staat bzw. eine interkulturelle Gesellschaft vorstellen.

    Im dritten Beitrag setzt sich Manfred Riegger mit Konstruktionsmustern und deren Bedeutung für interkulturelle Bildungsprozesse mit Hilfe des Vierevidenzquellenmodells auseinander. Ziel des Modells ist es, mögliche (Miss-)Verständnisse der fremden Kultur und Religion zu benennen, und zu klären, wie Menschen mit den Differenzen zwischen eigener und fremder Kultur und Religion umgehen, um daraus Schlussfolgerungen für pädagogische Bildungsprozesse abzuleiten.

    Der vierte Beitrag von Joe Terantino, Claudia Stura, Sabine H. Smith und Jeannette Böttcher beschreibt anhand einer explorativen Fallstudie die Integration von Interkultureller Kommunikationskompetenz in das Curriculum eines Institutes für Fremdsprachen.

    Im letzten Beitrag setzt sich Yaling Pan mit Hilfe einer empirischen Untersuchung von chinesischen Studenten in Deutschland mit der Frage auseinander, welche Chancen ein Auslandsstudienaufenthalt zur Förderung von Interkultureller Kompetenz bieten kann. Geleitet von Theorien interkultureller Kommunikation, werden Empfehlungen zur interkulturellen Vorbereitung chinesischer Studierenden auf ihren Deutschlandaufenthalt gegeben, damit sie während des Aufenthaltes ihre interkulturelle Kompetenz bewusster und effizienter fördern können.

    Die Ausgabe wird wieder ergänzt durch zahlreiche Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich.

    Alexandra Stang rezensiert das Buch „Von der digitalen zur interkulturellen Revolution“ von Ursula Reutner.

    Luciole Sauviat rezensiert den von Judith Schmidt, Sandra Keßler und Michael Simon, herausgegebenen Sammelband „Interkulturalität und Alltag. Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie / Volkskunde“.

    Viola Strittmatter setzt sich abschließend mit dem Buch „Ausseneinsichten. Interkulturelle Fallbeispiele von deutschen und internationalen Studierenden über das Auslandsjahr“ von Jutta Berninghausen auseinander.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal. Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich Mitteilungen.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im Oktober 2013

  • 20/2013

    Kulturproduktion und Kulturreflexivität
    Bd. 12 Nr. 20 (2013)

    Die 20. Ausgabe von interculture journal setzt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Kultur als Produkt und als Reflexionsobjekt auseinander.

    Die ersten zwei Artikel gehen der Frage nach, wie Kultur im universitären Kontext zum einen produziert und zum anderen entstehen kann: 

    So beschreibt Julia Reuter in ihrem Beitrag „Doing Science – Doing Culture. Interkulturelles Forschen als Gegenstand Interkultureller Forschung“ was passiert, wenn Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die eigene Zunft selbst zum Gegenstand der Forschung machen. Ihr Blick richtet sich dabei im Besonderen auf die Interkulturalitätsforschung.

    Im dem Beitrag „Strategic management and shaping cultural transformation processes at German Universities – Transfer and implementation of a cohesion approach of culture“ analysiert Nora Krzywinski strategisches Management an Universitäten aus einer kulturtheoretischen Perspektive. Hierzu überträgt sie ein kohäsionsorientiertes Organisationsmodell auf den Hochschulkontext und zeigt, wie das Modell strategische Prozesse unterstützen kann, um einen praktischen Nutzen für das Hochschulmanagement zu erzielen.

    Der dritte Beitrag „Die Kontinuität und Wirkmächtigkeit von Fremdheitskonstruktionen in anti-islamischen Diskursen“ von Nurcan Akbulut diskutiert kritisch gängige westliche Orient-Rezeptionen und stellt nicht hinterfragte Sinnzusammenhänge bei der Konstruktion und Perpetuierung von Fremdheit dar.

    Kirsten Nazarkiewicz beschäftigt sich in dem praxisorientierten Beitrag „Interkulturalität als immanenter Faktor in Coaching und Training – konzeptionelle Überlegungen“ mit der Frage, wie Trainingsgebiete, die nicht als „interkulturell“ gelten, so kulturreflexiv konzipiert werden können, dass die typischen trainierten Wissensbestände den multikulturellen Anforderungen der heutigen Lebens- und Arbeitswelt entsprechen. 

    Im zweiten englischsprachigen Beitrag dieser Ausgabe „Guanxi competence as intercultural competence in business contexts – A Chinese perspective“ entwickelt der Autor Xun Luo auf Basis des Guanxi-Konzeptes ein Modell von interkultureller Kompetenz, das sich von klassischen westlich geprägten Modellen abgrenzt.

    Die Ausgabe wird wieder ergänzt durch zahlreiche Rezensionen aus dem interkulturellen Bereich. Tony Pacyna rezenziert das Buch „Die Interkulturalitätsdebatte – Leit- und Streitbegriffe“  herausgegeben von Monika Kirloskar-Steinbach, Gita Dharampal-Frick und Minou Friele sowie das Buch „Indische Philosophie – Vom Denkweg zum Lebensweg. Eine interkulturelle Perspektive“ von Ram Adhar Mall.

    Martin Betz rezensiert das Buch „Interkulturelle Kommunikation in der Hochschule. Zur Integration internationaler Studierender und Förderung Interkultureller Kompetenz“ von Adelheid Schumann. 

    Daniela Gröschke setzt sich mit dem Lehrbuch „Intercultural Competence in Business English“ von Rudi Camerer und Judith Mader auseinander.

    Sabine Kern rezensiert das von Christiane Griese und Helga Marburger herausgegebene Lehrbuch „Interkulturelle Öffnung“. 

    Alexandra Stang rezensiert abschließend das Buch „Interkultureller Dialog im virtuellen Zeitalter. Neue Perspektiven für Theorie und Praxis“ von Luisa Conti

    Darüber hinaus freut sich interculture journal über die Erweiterung unseres Wissenschaftlichen Beirates: Mit Darla Deardorff (USA) und Yaling Pan (China) konnten wir die Unterstützung von zwei international ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Interkulturellen Kommunikation gewinnen.  

    Weiterhin möchten wir bekanntgeben, dass interculture journal mit Beginn dieser Ausgabe auf vielfachen Wunsch alternativ auch als Printausgabe erhältlich ist. Sie können das Einzelheft für 22,- Euro und (im Abonnement für 18,- Euro) pro Heft direkt beim Verlag wvberlin.com/icj bestellen. Alle Ausgaben stehen selbstverständlich weiterhin auf unserer Seite interculture-journal.com zum kostenfreien Download zur Verfügung. Wir hoffen, dass wir mit diesem zusätzlichen Print-Angebot zur weiteren Verbreitung von interculture journal beitragen können.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal. Beachten Sie hierzu bitte den Open Call auf unserer Webseite im Bereich „Mitteilungen“.

     

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im April 2013

  • interculture journal 19/2012

    Relevanz von (Inter-)kulturalität: Erfahrungen und Prognosen
    Bd. 11 Nr. 19 (2012)

    Die aktuelle Ausgabe von interculture journal beschäftigt sich mit der Frage nach der Relevanz von interkulturellen Fragestellungen in der heutigen Gesellschaft. Die Autoren dieser Ausgabe beschreiben hierzu vielfältige Erfahrungen und geben zugleich Prognosen zur zukünftigen Bedeutung des Konzepts von Kulturalität bzw. Interkulturalität.

    Die Frage nach der Relevanz von Kulturalität zwingt auch heute noch unweigerlich dazu, in diesem Zusammenhang über die Rolle von Nationalkulturen nachzudenken. Diesem Thema widmet sich der erste Artikel: Peter Witchalls untersucht in seinem einleitenden Beitrag „Is national culture still relevant?“, ob die Kategorisierung Nationalkultur bei der Interaktionsanalyse von Mitgliedern verschiedener Nationalstaaten noch zeitgemäß ist. Hierzu analysiert er verschiedene soziale Systeme und Institutionen, die zur Aufrechterhaltung eines Konzepts von Nationalkultur beitragen können.

    Hang Lin beschreibt in seinem Artikel „Die Lehren des Meisters: Konfuzius und die chinesisch kulturelle Identität konfuzianischer Prägung“ die Bedeutung des Konfuzinismus für das Verständnis Chinas vor dem Hintergrund kontinuierlicher westlichen Einflusses.

    Manfred Ertl untersucht in seinem Beitrag „So nah und doch so fern – Fremdheitserfahrungen deutscher Migranten in Frankreich“ die Berichte deutscher Auswanderer in Frankreich. Er geht dabei im Besonderen der Frage nach, welche Rolle eine Herkunfskultur für die eigene persönliche Entwicklung in der „Fremde“ spielt.

    Anhand eines Fallbeispiels aus dem deutschen Schulbereich analyisert Aladin El-Mafaalani in seinem Beitrag Migrations- und ungleichbedingte Missverständnisse im deutschen Schulsystem. Er geht dabei auf verschiedene Erziehungslogiken ein und untersucht deren Wirkung auf die Schüler.

    Petra Vogler geht im letzten Beitrag „Intuition als Metafähigkeit Interkulturellen Managements – zum Selbstverständnis Interkultureller Manager“ der Frage nach der Relevanz von Interkulturalität im Managementbereich nach. Sie beschreibt die Interkulturelle Mangementkompetenz als strategische Handlungskompetenz in internationalen Unternehmenssituationen. Dabei legt sie einen besonderen Schwerpunkt auf das Konzept der Intuition als Metafähigkeit.

    Ergänzt wird die aktuelle Ausgabe durch eine Reihe von Rezensionen aktueller Bücher mit interkulturellem Themenfokus.

    Olga Sacharowa rezensiert das Bucht von Esther Braunwarth „Interkulturelle Kooperation in Deutschland am Beispiel der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit“. Linda Schwarzl setzt sich mit dem Buch „Survival Kit für Chinesen in Deutschland. 中国人旅德生存手册“ von Jieting Kong auseinander. Alexandra Stang widmet sich dem Buch „Interkulturelle Kommunikation in der Hochschule. Zur Integration internationaler Studierender und Förderung Interkultureller Kompetenz“ von Adelheid Schumann, Stefan Strohschneider setzt sich mit dem Band „Kulturvergleichende Psychologie: Ein Forschungsleitfaden“ von Petia Genkova auseinander und Sara Dirnagl betrachtet die beiden Veröffentlichungen „Deutschland erfindet sich neu“, herausgegeben von Hilal Sezgin, und „Multikultur 2.0“ von Susanne Stemmler.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im Dezember 2012



  • Intercultural Engineering | Interkulturelle Ingenieursarbeit
    Bd. 11 Nr. 18 (2012)

    Die Artikel in dieser Sonderausgabe beschäftigen sich mit dem Thema Intercultural Engineering in verschiedenen Kontexten und aus verschiedenen Perspektiven und bringen so Interkulturalisten, Manager und IngenieurInnen auf praktischer und theoretischer Ebene zusammen.

    Claude-Hélène Mayer betont in ihrem Artikel, dass interkulturelle Kompetenzen Schlüsselkompetenzen für international technische Organisationen sind.

    Der Beitrag von Kirsten Nazarkiewicz konzentriert sich auf die Wichtigkeit von Gesprächen als ein Lerninstrument zum Erwerb von interkulturellen Kompetenzen.

    Henning Hinderer beleuchtet die kulturelle Komplexität von interkulturellen technischen Projekten jenseits organisationaler Grenzen.

    Jasmin Mahadevan und Christian Klinke analysieren Erfolgs- und Misserfolgsgeschichten in technischem Projektmanagement.

    Was diese Artikel eint, ist der interpretative Blick auf spezifische kulturelle Felder zwischen sozialer Wirklichkeit und Technologie.

    Ein Ziel dieser Artikel ist es, essentialisierte Vorstellungen von Nationalkultur als Container zu dekonstruieren und den Dialog zwischen so unterschiedlichen Feldern wie Ingenieurwesen, Management und Interkultureller Kommunikation zu ermöglichen. Zur Erreichung dieses Ziels beschäftigt sich ein Artikel mit der Ausbildung interkultureller IngenieurInnen, ein anderer fokussiert sich auf die interkulturelle Trainingspraxis. Ein Artikel beleuchtet die Konstruktion von Kultur im technischen Management, zwei weitere konzeptionieren die Komplexitäten von Intercultural Engineering in organisations- und gesellschaftskultur-übergreifenden Projekten.

    Zusammenfassend stecken die Artikel dieser Sonderausgabe das Feld Intercultural Engineering ab. Sie vermitteln neuartige Gedanken und Ideen für empirische Forschung und theoretische Herangehensweisen an dieses Feld und möchten zukünftige Debatten, Forschung und Diskussionen anregen. Daher möchten wir zum Lesen dieser Beiträge anregen, so dass die diese Diskussion auf konstruktive, interkulturelle und kontroverse Art und Weise weiterfortgeführt werden kann.

    Jasmin Mahadevan (Pforzheim) und Claude-Hélène Mayer (Göttingen), Oktober 2012

  • interculture journal 2012 / 17

    Interkulturalität verstehen: Ansätze aus den Bereichen Management, Training, Didaktik und Linguistik
    Bd. 11 Nr. 17 (2012)

    Die 17. Ausgabe von interculture journal beschäftigt sich mit dem Verständnis von Interkulturalität in den Bereichen Management, Training, Didaktik und Linguistik.

    Jorge Peña und Cristina Ramalho analysieren im ersten Artikel „Management im lateinamerikanischen Stil. Auf der Suche nach dem Rhythmus der Region“, inwieweit man von einem lateinamerikanischen Managementstil sprechen kann. Am Beispiel des Konzepts der Hazienda werden Änlichkeiten der in Lateinamerika verbreiteten Managementpraktiken herausgearbeitet.

    Jonas Polfuß stellt im zweiten Artikel einen Kulturassimilator für chinesische Teilnehmende mit Deutschland als Zielland vor. In insgesamt sieben Fallbeispielen werden authentische Situationen beschrieben. Der Hintergrund der jeweiligen Situation wird aus chinesischer und deutscher Perspektive interkulturell beleuchtet und die Anwendbarkeit dieser Trainingsform für das interkulturelle Lernen diskutiert.

    Waltraud Timmermann beschreibt im dritten Artikel „Beziehungen. Ein Educast-Projekt und sein interkulturelles Lernangebot“ am Beispiel eines deutsch-chinesischen Podcasts Potentiale und Risiken für den interkulturellen Unterricht. Zusätzlich wird auf Basis dieser Diskussion ein Unterrichtsvorschlag skizziert.

    Elsayed Madbouly Selmy stellt im vierten Artikel Voraussetzungen für eine interkulturelle Systemgrammatik vor. An Hand des grammatikalischen Transfers zwischen dem Deutschen und Arabischen erläutert Selmy hierfür mögliche Vorgehensweisen und Erkenntnisinteressen.

    Christian Wille, Julia de Bres und Anne Franziskus beleuchten im letzten Artikel interkulturelle Arbeitswelten in Luxemburg. Dabei konzentrieren sie sich auf den Aspekt der Mehrsprachigkeit und die kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz von Grenzgängern.

    Abgerundet wird die Ausgabe durch zwei aktuelle Rezensionen. Alexandra Stang rezensiert sowohl das Buch „Interkulturelle Kooperationskompetenz: Entwicklung und Gestaltung der Interaktion in interkulturellen Unternehmenskooperationen“ von Susann Juch als auch den Sammelband „Interkulturelle Personal- und Organisationsentwicklung: Methoden, Instrumente und Anwendungsfälle“ von Christoph I. Barmeyer und Jürgen Bolten.

    Zugleich erscheint die 17. Ausgabe von interculture journal sowohl in einem neuen Design als auch auf einer neuen technischen Plattform. Dank der Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde im vergangenen Jahr ein neues Layout entwickelt und die Migration der alten Ausgaben auf das neue System vorgenommen. Hierdurch wird sowohl die Auffindbarkeit der Artikel als auch die Suchfunktionen wesentlich verbessert. Zusätzlich steht ab sofort ein standardisiertes Begutachtungssystem für neu eingereichte Artikel zur Verfügung.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und
    Jürgen Bolten (Jena) im August 2012

  • Interkulturelle Forschung an deutschsprachigen Hochschulen – disziplinäre Perspektiven und interdisziplinäre Best Practices
    Bd. 11 Nr. 16 (2012)

    Unser Special Issue enthält die Beiträge des 2. Jenaer Sommer-Symposiums "Interkulturelle Forschung an deutschsprachigen Hochschulen – disziplinäre Perspektiven und interdisziplinäre Best Practices".

    Die Veranstaltung wurde Anfang September 2011 auf den Dornburger Schlössern und in der Universität Jena durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach Möglichkeiten, Methoden und praktischen Strategien der Erforschung von Interkulturalität im deutschsprachigen Raum. Das Thema war bewusst weit gefasst und sollte Vertreter unterschiedlicher Fachdisziplinen einladen, aus ihren fachlichen Perspektiven heraus Schnittstellen für kooperative, interdisziplinäre Forschungsansätze zu markieren.

    Motiviert war dieses Vorhaben durch die Beobachtung, dass interkulturelle Forschungstätigkeiten in den vergangenen Jahren einen deutlichen Aufschwung erfahren haben und inzwischen über das gesamte Spektrum der Fakultäten hinweg anzutreffen sind. Sie bilden Thema sowohl in den Kultur- und Kommunikationswissenschaften als auch in den Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften oder inzwischen verstärkt auch in den Technik- und Naturwissenschaften.

    Eine gemeinsame Verständigungsplattform existiert indes bislang nicht, was zum Teil zu asynchronen Entwicklungen geführt hat, in deren Rahmen so manches Rad bereits mehrfach erfunden worden zu sein scheint. Die Transparenz interkultureller Forschung und Lehre an Hochschulen des deutschen Sprachraums zu erhöhen, ist zentrale Zielsetzung des Hochschulverbands für Interkulturelle Studien (IKS).

    Vor diesem Hintergrund lag es nahe, den Hochschulverband IKS als Partner des Symposiums zu gewinnen. Dies sollte dazu beizutragen, den Aufbau einer Community interkulturell orientierter ForscherInnen zu unterstützen, die sich über ihre unterschiedlichen Ansätze und Zugänge zu interkulturellen Fragestellungen austauscht, voneinander lernt, neue Perspektiven entwickelt und Synergien lebt. Eine wichtige Voraussetzung hierfür war durch die vielfältigen disziplinären Hintergründe der Symposiumsteilnehmer gegeben. Da sich in den Fachdisziplinen unterschiedliche Theorien und Methoden zur Erforschung interkultureller Fragestellungen entwickelt haben, ist es geboten, einzelne theoretische Ansätze und Methoden zu vergleichen, zu reflektieren und Anknüpfungspunkte aufzuzeigen. In diesem Sinn setzt sich auch unser Special Issue zum Ziel fachspezifische Ansätze aus einer theoretischen und methodologischen Perspektive zu beleuchten, Überschneidungspunkte zu skizzieren und mögliche Synergien zu identifizieren.

    Daher gliedert sich der Band in vier thematische Spektren: 1) Disziplinäre Zugänge zu Kultur und Interkulturalität, 2) Methodische Zugänge zum Forschungsgegenstand, 3) Aktuelle Forschungsprojekte und 4) ein Best-Practice aus der interdisziplinären Lehre.

    Im ersten Themenspektrum geht es um disziplinäre Zugänge zu Kultur und Interkulturalität. Elias Jammal appelliert in seinem Beitrag an die interkulturelle Philosophie, zur Professionalisierung und zur wissenschaftstheoretischen Fundierung interkultureller Forschung verstärkt beizutragen. Dominic Busch referiert Entwicklungstrends in den Sprachwissenschaften und ihre Positionierung gegenüber Fragestellungen der interkulturellen Kommunikationsforschung. Anne Schreiter setzt sich aus einer managementorientierten Perspektive mit dem Kulturbegriff auseinander und beleuchtet Schnittstellen zwischen Wirtschaft und interkultureller Kommunikationsforschung.

    Jan-Christoph Marschelke geht der Frage nach, wie sich die Rechtswissenschaften mit interkulturellen Fragestellungen befassen (müssen) und welche Zugänge hierbei gewählt werden.

    Mirjam Hermann, Maja Schachner und Peter Noack berichten aus einer psychologischen Perspektive, wie sich ethnische Identität entwickelt und welche Forschungshinweise sich daraus für die Akkulturationsforschung ableiten lassen. Im zweiten Themenspektrum werden methodische Zugänge zum Forschungsgegenstand sowohl unter quantitativen als auch unter qualitativen Gesichtspunkten beleuchtet.

    Karsten Müller, Regina Kempen und Tammo Straatmann skizzieren auf der Grundlage einer psychologisch orientierten Forschungslogik die methodischen Entwicklungen und Herausforderungen interkultureller Forschung am Beispiel organisationaler Einstellungen.

    Elke Bosse beschreibt einen qualitativen Ansatz, die Perspektiventriangulation, um darüber zu Erkenntnisgewinnen über interkulturelle Trainings gelangen zu können. Im dritten Themenspektrum werden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt. Da sich die Projekte in unterschiedlichen Projektstadien befinden, kommen unterschiedliche Beschreibungsperspektiven zur Geltung.

    Vasco da Silva und Helena Drawert stellen ihre Dissertationsprojekte in den Sprachwissenschaften vor und stellen hierbei ihren gemeinsamen Kern – die linguistische Analyse biografisch-narrativer Interviews – in den Mittelpunkt ihrer Beschreibungen.

    Aus einer interdisziplinären Perspektive fassen Gesine Hofinger, Verena Jungnickel, Robert Zinke und Laura Künzer Ergebnisse ihrer Befragung zu Herausforderungen der interorganisationalen Kooperation in Integrierten Leitstellen zusammen.

    Die letzten beiden Beiträge beziehen sich auf zum Tagungszeitpunkt soeben erst konzipierte Projekte: Isabella Waibel stellt die Entwicklung interkultureller Communities im Hochschulbereich als Element des interkulturellen Dialogs und Wissensaustauschs vor; Gundula Gwenn Hiller und Stephan Wolting gehen in ihrem Projekt der Frage nach, wie sich Interkulturalität auf die Wissensproduktion in akademischen Kontexten auswirkt.

    Das vierte Themenspektrum ist Best Practices in der interkulturellen Lehre gewidmet. Jan-Christoph Marschelke ermög- licht in seinem Beitrag Einblicke in den Aufbau und die Organisation eines interfakultären Projektes der Universität Würzburg, bei dem es darum geht, Studierende auf das Handeln in globalen Kontexten vorzubereiten und die interkulturelle Kompetenz zu optimieren. Unter Bezugnahme unterschiedlicher Ansätze wird dargelegt, wie interkulturelle Sensibilität oder Kompetenz in der Hochschullehre vermittelt werden kann.

    Wir bedanken uns bei den AutorInnen für die eingereichten Beiträge und hoffen mit diesem Band Reflexionen über das Forschungshandeln in interkulturellen Gegenstandsbereichen anzuregen.

    Ein ganz besonderer Dank geht an die Ernst- Abbe-Stiftung und die Universität Jena, ohne deren finanzielle Unterstützung die Tagung in diesem Rahmen nicht hätte stattfinden können.

    Daniela Gröschke (Jena) und Jürgen Bolten (Jena) im Mai 2012

  • Aktuelle Anwendungsfälle Interkultureller Kommunikation
    Bd. 10 Nr. 15 (2011)

    Die 15. Ausgabe von Interculture Journal beschäftigt sich mit ausgewählten Anwendungsfällen interkultureller Kommunikation.

    Im ersten Beitrag beschreibt Klaus P. Hansen in seinem Essay "Interkulturelle Tragik: Jürgen Klinsmann über Amerika" das Amerikabild des ehemaligen Bundestrainers der Deutschen Nationalmannschaft und jetzigen Trainers der US- amerikanischen Fußballnationalmannschaft, das er anlässlich des 10. Jahrestages der Terroranschläge von 9/11 einem deutschen Fernsehpublikum in einer Talk-Show offenbarte. Angesichts der stereotyphaftigen Schilderung eines typischen Amerikaners aus Sicht eines in Deutschland sozialisierten Menschen plädiert Hansen für die Einführung des Begriffs "Interkulturelle Tragik".

    Der zweite Beitrag von Alexandra Dehmel, Yi Li und Peter F. E. Sloane "Intercultural competence development in higher education study abroad programs: A good practice example" beschäftigt sich mit der Frage, wie effizient und effektiv universitäre Auslandsstudienprogramme hinsichtlich der Entwicklung interkultureller Kompetenz sein können. Als Good-Practice-Beispiel wird das "Asian Studies in Business and Economics (ASBE)” Programm der Universität Paderborn vorgestellt.

    Der dritte Artikel von Xun Luo und Sebastian Kück "Gibt es Lernstile, die kulturspezifisch sind? Eine interkulturelle Annäherung an das Lernstilkonzept anhand einer vergleichenden Untersuchung am Beispiel deutsch-chinesischer Studenten" geht der Frage nach, inwiefern Lernstile sich aufgrund von Kulturspezifik darstellen lassen. Die Autoren vertreten dabei die Auffassung, dass eine Beschreibung der Lernstile – trotz deren Differenzierungsfunktion – nicht die Beschreibung der Gemeinsamkeiten im Lernverhalten der Zielgruppe ausschließen soll, um Synergiepotenziale zur Förderung von Interkulturalität zu entdecken.

    Der letzte Beitrag von Nurcan Akbulut "Chancengleichheit: ein (ir)realistischer Anspruch?" setzt sich kritisch mit dem sonderpädagogischen Feststellungsverfahren auseinander und analysiert die Gründe und Legitimationskriterien für die Überrepräsentativität von Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache an Förderschulen.

    Ergänzt wird die Ausgabe durch zwei Rezensionen. Sara Dirnagl rezensiert das Buch "Prekäre Kommunikation: Die Vernehmung in der multikulturellen Gesellschaft" von Jan Rommerskirchen. Alexandra Stang rezensiert das Buch "Kultur und Kulturwissenschaft" von Klaus P. Hansen, das in diesem Jahr in der vierten Ausgabe erschienen ist. Darüber hinaus möchten wir auf einen aktuellen Call-for-Paper der beiden Gastherausgeber Prof. Dr. Jasmin Mahadevan und Prof. Dr. Claude-Hélène Mayer hinweisen: "Intercultural Engineering. Special Issue of Interculture Journal, October 2012." Genauere Informationen finden Sie in der Rubrik "ausblick" auf interculture-journal.com. Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des Interculture Journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und Jürgen Bolten (Jena) im Dezember 2011

  • Ein Quantum Kompetenz: Interkulturalität zwischen Ost und West
    Bd. 10 Nr. 14 (2011)

    Die aktuelle Ausgabe von Interculture Journal "Ein Quantum Kompetenz: Interkulturalität zwischen Ost und West" stellt erneut das Thema interkulturelle Kompetenz in den Mittelpunkt. Damit ergänzt sie die 12. Ausgabe von Interculture Journal, die aktuelle Beiträge zur interkulturellen Kompetenzforschung vorstellte.

    Die Wahl des Titels spielt auf den James-Bond-Film "Ein Quantum Trost" an. Inspiriert wurde die Titelwahl durch den Beitrag von Christoph Barmeyer und Jörg Scheffer, die sich in ihrem Artikel "Im Auftrag der Kulturvermittlung? Interkulturelle Kompetenz und Fremdheitsdarstellungen in den James Bond-Filmen" auf die Suche nach der speziellen interkulturellen Kompetenz der berühmten Filmfigur begeben. Dabei beleuchten sie kritisch die Kulturkontakte des Agenten 007, deren filmische Darstellung und mögliche Implikationen für die interkulturelle Bildung.

    Alexander Dauner entwickelt in seinem Beitrag "Die organisierende Funktion von Kompetenz. Entwurf eines zwei-Ebenen-Modells interkultureller Kompetenz" ein neue Perspektive auf das Konzept interkultureller Kompetenz, auf dessen Grundlage interkulturelle Begegnungssituationen sowohl durch essentialistische als auch durch konstruktivistisch-prozessuale Kultur-Verständnisse der Handelnden bestimmt werden können.

    Hanna Pułaczewska untersucht in ihrem Beitrag "Intercultural Competence for Unequal Business Encounters" die Problematik von interkultureller Schulungen, die im Kontext des Machtgefälles von Investor und Tochtergesellschaft durchgeführt werden.

    Der Beitrag von Jasmin Mahadevan, Stefan Weißert und Franziska Müller "From given cross-cultural difference to a new Interculture: A Sino-German example" beschreibt auf Basis einer deutsch-chinesischen Industrie-Kooperation die Entstehung von Interkultur in organisationalen Zusammenhängen. Die Autoren plädieren in ihrem Beitrag für ein neues Verständnis von Interkulturalität, das sich von der kulturvergleichenden Perspektive – und den durch Kulturdimensionen vorgegebenen Unterschieden – löst zugunsten einer Perspektive emischer Prozesse des kulturellen Sinnmachens.

    Elias Jammal widmet sich in dem Beitrag "Eros-Face" dem in der Forschung bisher noch nicht untersuchten arabischen Eros-Face-Konzept. Forschungen zu Face-Konzepten wurde in den letzten Jahren vorwiegend für asiatische Länder betrieben. Mit dem Beitrag eröffnet der Autor daher ein neues Forschungsfeld für die interkulturelle Forschung.

    Im abschließenden Beitrag "Über die Bedeutung von Emotionen in der koreanischen Interaktion" beschreibt Anja Scherpinski-Lee zwei indigene koreanische Gefühlsmodi – Shimjung und Jung. Diese werden als Schlüsselkonzepte für das Verständnis koreanischer Interaktionsmechanismen vorgestellt und anhand zahlreicher Beispiele illustriert.

    Ergänzt wird diese Ausgabe durch drei Rezensionen. Alexandra Stang rezensiert das Buch von Barbara Sterner "Public Relations in multinationalen Unternehmen. Eine explorative Fallstudie zur Koordination und Ausgestaltung von PR in einem multinationalen Finanzdienstleistungsunternehmen" und das Buch von Christine Zapf "Interkulturelle Wirtschaftskommunikation im kaufmännischen Schulwesen. Eine Untersuchung im deutsch-französischen Grenzraum". Kathrin Best widmet sich dem Sammelband von Katharina Knüttel und Martin Seeliger: "Intersektionalität und Kulturindustrie. Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen".

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des Interculture Journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und Jürgen Bolten (Jena) im September 2011

  • Neue Aufgabenfelder für die interkulturelle Forschung
    Bd. 10 Nr. 13 (2011)

    Die Beiträge der aktuellen Ausgabe von Interculture Journal zeigen zahlreiche neue Aufgabenfelder für die interkulturelle Forschung auf.

    Der erste Beitrag von Dominic Busch "Kulturbegriffe in der Forschung zur interkulturellen Kommunikation: Konsequenzen für die Interpretation empirischer Beobachtungen und deren Handlungsrelevanz" systematisiert unterschiedliche Kulturverständnisse in der Forschung zur interkulturellen Kommunikation und zeichnet deren Auswirkungen auf weitere Forschungen sowie kulturpolitische Maßnahmen nach. Darauf aufbauend werden Parallelen und Besonderheiten medienvermittelter Kommunikation im Hinblick auf ihren Umgang mit Interkulturalität in der Gesellschaft aufgezeigt.

    Jürgen Bolten schlägt in dem Beitrag "Diversity Management als interkulturelle Prozessmoderation" eine Brücke zwischen den Forschungsthemen Diversity und Interkulturalität. Der Beitrag zeigt Paradigmenverschiebungen im Diversitymanagement auf und legt theoretische Grundlagen für ein prozessorientiertes interkulturelles Diversity-Management.

    Susann Juch und Stefanie Rathje bearbeiten in dem englischsprachigen Beitrag: "Cooperation Competence – A Problem- Oriented Model for Successful Interaction in Commercial Alliances" das für die interkulturelle Forschung neue Aufgabenfeld internationaler Unternehmenskooperationen. Entgegen bestehender Kooperationsansätze wird ein problemorientiertes Modell zur erfolgreichen Gestaltung der Interaktion vorgestellt, das zwischen typischen Interaktionsprinzipien, Problemsymptomen, Problemursachen und Lösungsmaßnahmen differenziert.

    Ebenfalls auf dem Feld der internationalen Zusammenarbeit bewegt sich der Beitrag "Power / knowledge in postcolonial settings: The case of IT Bangalore" von Jasmin Mahadevan. Basierend auf einer ethnografischen Feldforschung bei einem deutschen IT-Unternehmen in Bangalore (Indien) beschreibt sie, wie Wissens- und Machtungleichgewichte die interkulturelle Zusammenarbeit beeinflussen.

    Christian Linder behandelt mit Blick auf die EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei in dem Beitrag "Der eurozentristische Standpunkt in der Auseinandersetzung mit dem kulturell Anderen: Das Beispiel Türkei" die Problematik der Konstruktion des religiös und kulturell Anderen und deren Wirkung auf den politischen Diskurs.

    Im letzten Beitrag beleuchtet Christian Wille mit seinem Artikel "Vertraute Fremde. Repräsentationen und Status von Grenzgängern in Luxemburg" ebenfalls das Verhältnis von Vertrautheit und Fremde, allerdings mit Blick auf die Situation der deutschen Arbeitsmigranten in der Grenzregion Deutschland-Luxemburg.

    Ergänzt wird die Ausgabe mit einem Interview zum Thema "Erfolgreiche interkulturelle Kommunikation am Beispiel der ISO 26000" mit Dr. Annette Kleinfeld und Rezensionen der Bücher "Werbegeschichte als Kulturgeschichte. Spanien 1949 – 1989" von Francisco Javier Montiel Alafont, "Cultural Intelligence: Die Erfolgsformel für Wachstum in einer multipolaren Wirtschaftswelt" von Hanne-Seelmann-Holzmann und "Leben und Arbeiten in Indien" von Vinita Balasubramanian und Antje Fürth.

    Die 13. Ausgabe stellt zugleich eine Zäsur für das Journal dar. Die Herausgeber und die Redaktion von Interculture Journal freuen sich, bekannt zu geben, dass die Zeitschrift nun für die nächsten drei Jahre finanziell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt wird! Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 hat sich die Online- Fachzeitschrift zu einem renommierten Publikationsorgan innerhalb der deutschsprachigen Interkulturatlitätsforschung entwickelt. Mit der gewährten Expansionshilfe aus dem DFG- Förderbereich: "Elektronische Publikationen"-Aktionslinie "Wissenschaftliche Zeitschriften" wird das Journal in den nächsten Monaten auf ein speziell für wissenschaftliche Fachzeitschriften maßgeschneidertes Content-Management- System umgestellt. Für die Autoren bedeutet dies u.a. einen verbesserten Einreichungs- und Reviewprozess. Die Leser unsere profitieren vor allem von einer bessern Auffindbarkeit und Durchsuchbarkeit der Beiträge. Daneben wird der bestehende Beirat weiter mit internationalen Wissenschaftlern ergänzt, um das Netzwerk zu anderen Institutionen und Publikationsorganen zu stärken. Insgesamt soll das Journal mit den geplanten Maßnahmen noch internationaler werden. Gleichzeitig bleibt Interculture Journal aber der Idee des offenen, freien Informations- und Meinungsaustauschs verpflichtet und stellt daher seine Ausgaben allen Interessenten auch weiterhin zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren sowie bei allen Lesern, die Interculture Journal auf dem bisherigen Weg begleitet haben und freuen sich auf die anstehenden Aufgaben.

    Stefanie Rathje (Berlin) und Jürgen Bolten (Jena) im Mai 2011

  • Aktuelle Beiträge zur Interkulturellen Kompetenzforschung
    Bd. 9 Nr. 12 (2010)

    Die aktuelle Ausgabe des Interculture Journal ist dem Thema "Interkulturelle Kompetenz" gewidmet. Das mag verwundern angesichts der Vielzahl und Vielfalt an entsprechenden Beiträgen, die in den vergangenen Jahren publiziert worden sind.

    Die ersten beiden Artikel der Sonderausgabe liefern neue Anstöße zum theoretischen Modell "interkulturelle Kompetenz". Petra Vogler erweitert in Ihrem Beitrag: "Imaginationsreflexivität als Aspekt interkultureller Kompetenz – das Stiefkind interkultureller Kompetenzdiskussionen" das interkulturelle Prozessmodell von Jürgen Bolten um den Aspekt der Imaginationsreflexivität. Hauptanliegen des Beitrags ist es, die große Einflussmacht und -kraft, die der Imagination im Kontext interkultureller und verstärkt auch virtueller Interaktion inne wohnt, herauszuarbeiten.

    Ulf Over und Malte Mienert stellen in ihrem Beitrag "Dimensionen Interkultureller Kompetenz" die Ergebnisse einer Interviewstudie vor, die sie mit Lehrkräften an Schulen durchgeführt haben. Darin beschreiben sie sechs Dimensionen interkultureller Kompetenz, die die Grundlage für das Förder-Assessment-Center für interkulturelle Kompetenz (FACIL) bilden.

    Der dritte Beitrag von Daniela Gröschke: "Gruppenkompetenz in interkulturellen Situationen” geht der Frage nach, was Gruppen in interkulturellen Situationen handlungsfähig und erfolgreich macht. Hierzu entwickelt sie ein auf sozialkognitiven Theorien basierendes Modell interkultureller Gruppenkompetenz.

    Die letzten beiden Beiträge beschäftigen sich mit Vermittlungsstrategien interkultureller Kompetenz. Verna Behrnd plädiert in ihrem Beitrag "Interkulturelle Kompetenz durch didaktisches und erfahrungsbasiertes Training an der Universität" für eine Kombination aus didaktischen und erfahrungsbasierten Trainings zur Ausbildung interkultureller Kompetenz an Hochschulen. Judith Mader und Rudi Camerer argumentieren in ihrem Artikel "International English and the Training of Intercultural Communicative Competence" für eine stärkere Verwendung von Übungsformen, die interkulturell angemessene Diskursstrategien in der Fremdsprache vermitteln in Gegensatz zu vorwiegend kognitiven und persönlichkeitsbezogenen Formen der Entwicklung interkultureller Kompetenz.

    Ergänzt wird diese Ausgabe mit Rezensionen der Bücher "Interkulturelles Lernen / Interkulturelles Training" von Klaus Götz (Hrsg.), "Kultur, Kollektiv, Nation" von Klaus P. Hansen", "Interkulturelle Kompetenz in Schule und Weiterbildung" von Tobias Ringeisen, Petra Buchwald und Christine Schwarzer (Hrsg.) und "Pluralismus und Zivilgesellschaft – "Interkulturelle Pädagogik in modernen Einwanderungsgesellschaften – Kanada, Frankreich, Deutschland" von Ghodsi Hejazi.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben von interculture journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und Jürgen Bolten (Jena) im Dezember 2010

  • Umgang mit Kulturdifferenzen in Ausbildung, Unternehmen, Politik und Literatur
    Bd. 9 Nr. 11 (2010)

    Der Umgang mit kulturellen Differenzen gehört zu den täglichen Herausforderungen menschlicher Interaktion, sei es in internationalen Organisationen, Unternehmen, Ausbildungsstätten oder aber auch im Kulturbereich.

    Die neue Ausgabe von interculture journal zeigt exemplarisch anhand von vier Beiträgen auf, wo Menschen diesen Herausforderungen gegenüberstehen und stellt zugleich auch Strategien und Lösungsansätze vor, wie diesen begegnet werden kann.

    Katharina Kriegel setzt sich in ihrem Beitrag "Verlustreiche Konfliktbearbeitung in deutschen Unternehmen. Mediation als gewinnbringende Alternative?" mit der Frage auseinander, ob und wie interkulturelle Meditation als ein geeignetes Konfliktlösungsinstrument in Unternehmen eingesetzt werden kann.

    Claude-Hélène Mayer analysiert in ihrem Beitrag "Managerial Worlds. Konstruktionen kultureller Differenz und Gleichheit in Südafrika" die kulturellen Differenz- und Gleichheitskonstruktionen von Managern in südafrikanischen Automobilfirmen. Als Ergebnis ihrer qualitativen Fallstudie plädiert die Autorin für die systematische Offenlegung solcher impliziten Konstruktionen als Grundbedingung für die Schaffung einer gemeinsamen Organisationsidentität.

    In dem englischsprachigen Beitrag "The first colour blind American President?" geht Ettienne Goutier der Frage nach, welche negativen Rückwirkungen sich für multikulturelle Organisationen und Teams ergeben, wenn ihre Mitglieder kulturelle Differenzen bewusst übersehen.

    Michael Pleister beschäftigt sich in seinem Beitrag "Ein interkultureller Modellversuch in Nordrhein-Westfalen: Das Gymnasium Eringerfeld in türkischer Trägerschaft" mit dem aktuellen Thema von Integration an deutschen Schulen. Hierzu beschreibt er in Form einer Fallstudie einen Modellversuch zur Sprachförderung am Gymnasium Eringerfeld.

    Mit dem Essay "The empire strikes back: Die postkoloniale Indische Literatur von außen nach innen" von Anant Kumar betritt das interculture journal Neuland und präsentiert erstmals einen Artikel mit literaturwissenschafltichem Fokus auf das Thema Interkulturalität.

    Kumar analysiert in seinem Essay englische Werke von Autoren der indischen Diaspora und geht der Frage nach, ob es "Indian Writing in English" überhaupt geben kann.

    Ergänzt wird diese Ausgabe mit einer Rezension des Buches "Das Interkulturelle Paradigma" (Autorin: Helene Haas) von Alexandra Stang sowie einen Bericht über den Relaunch des Interkulturellen Portals von Jürgen Bolten.

    Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben von interculture journal.

    Stefanie Rathje (Berlin) und Jürgen Bolten (Jena) im April 2010

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