Verlustreiche Konfliktbearbeitung in deutschen Unternehmen. Mediation als gewinnbringende Alternative?

Autor/innen

  • Katharina Kriegel

Schlagworte:

interkulturelle Mediation, Konfliktlösung, deutsche Unternehmen

Abstract

Können wir Interkulturelle Mediation als geeignete Methode der Konfliktbearbeitung in Unternehmen beschreiben? Die Frage lässt sich anhand theoretischer Reflexionen sowie mit Hilfe empirischen Materials, welches meist im Ausland gewonnen wurde, klar mit ja beantworten. Doch wer in Deutschland seine Überlegungen dazu präsentieren möchte, sieht sich schnell mit der Frage konfrontiert, ob die Mediation (interkulturell verstanden oder nicht) überhaupt in deutschen Unternehmen bekannt ist und praktiziert wird. Denn: Jede Form von Konfliktmanagement kann nur dann hoffen, interkulturelle Herausforderungen zu bestehen, wenn sie Bestandteil der Organisationskultur ist. Eine interkulturelle Mediationspraxis bedarf einer Mediationspraxis überhaupt. Vom Befund ausgehend, dass Mediation in deutschen Unternehmen noch immer keine nennenswerte Rolle spielt, setzt sich dieser Beitrag zwei Ziele: 1) die Defizite gängiger Formen der Konfliktbearbeitung in Unternehmen aus konflikttheoretischer Sicht begründen zu helfen sowie 2) die Mediation als eine Methode der Konfliktbearbeitung zu konturieren.

Autor/innen-Biografie

Katharina Kriegel

Wissenschaftler Mitarbeiterin, Universität Jena, FG Interkulturelle Wirtschaftskommunikation

Veröffentlicht

2010-04-01

Zitationsvorschlag

Kriegel, K. (2010). Verlustreiche Konfliktbearbeitung in deutschen Unternehmen. Mediation als gewinnbringende Alternative?. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 9(11), 3–26. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/95