Interkulturalität und ‚lateraler Universalismus‘. Zu Souleymane Bachir Diagnes und Jean-Loup Amselles Werk En quête d'Afrique(s). Universalisme et pensée décolonia-le (2018) aus Sicht der Interkulturellen Kommunikationsforschung

Autor/innen

  • Hans-Jürgen Lüsebrink Friedrich-Schiller-Universität Jena

Schlagworte:

Universalismus, Dekoloniales Denken, Interkulturalität, afrikanische Werke, Menschenrech-te

Abstract

Der Beitrag untersucht das dialogisch angelegte Buch En quête d'Afrique(s). Universalisme et pensée décoloniale (2018) des senegalesischen Philosophen S.B. Diagne und des französischen Ethnologen J.-L. Amselle aus der Perspektive der interkulturellen Kommunikationsforschung. Hierbei stehen drei Gesichtspunkte im Zentrum: zum einen die Bezüge von Kulturrelativismus und Universalismus, deren Aktualität sich unter anderem in der politischen Instrumentalisierung kulturrelativistischer Positionen durch autokratische Regimes zeigt; zum anderen die Rolle des Übersetzens, die B.S. Diagne mit dem schillernden Begriff der ‚Universalität des Übersetzens‘ charakterisiert; und schließlich die Dynamik interkultureller Aushandlungs- und Adaptationsprozesse, die sich in der Rezeption, aber auch der zunehmenden Kritik an als universell postulierten westlichen Werten zeigt.

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Veröffentlicht

2019-12-20

Zitationsvorschlag

Lüsebrink, H.-J. (2019). Interkulturalität und ‚lateraler Universalismus‘. Zu Souleymane Bachir Diagnes und Jean-Loup Amselles Werk En quête d’Afrique(s). Universalisme et pensée décolonia-le (2018) aus Sicht der Interkulturellen Kommunikationsforschung. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 18(32), 199–206. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/378