Oper und Afrika – (post-)koloniale Verstrickungen und interkulturelle Wechselwirkungen am Beispiel von Meyerbeers L’Africaine in Halle / Lübeck

Autor/innen

  • Natascha Ueckmann Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Christoph Vatter

Schlagworte:

Oper, postkolonial, Afrika, kulturelle Zusammenarbeit, interkulturelle Interaktion, kulturelles Gedächtnis

Abstract

2019/20 wurde an der Oper Halle Giacomo Meyerbeers Grand opéra L’Africaine radikal neu inszeniert. In europäisch-afrikanischer Zusammenarbeit gilt es den kolonialen Blick des Werks zu dekonstruieren und als Ausgangspunkt für eine Neubewertung der europäisch-afrikanischen Beziehungen und eine Re-Afrikanisierung des Stücks in vier Etappen zu nutzen. Ausgehend von einer Betrachtung der (post-)kolonialen Bezüge und Verstrickungen (in) der Oper seit dem späten 18. Jahrhundert analysiert der Beitrag die Hallenser Inszenierung, auch in Bezug auf andere aktuelle Bearbeitungen von Meyerbeers Werk, und diskutiert sie im Kontext der aktuellen Afrika-Renaissance und neu zu denkender Kulturbeziehungen zwischen Afrika und Europa.

emaligen Kolonien in europäischen Museen befeuert.

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Veröffentlicht

2019-12-20

Zitationsvorschlag

Ueckmann, N., & Vatter, C. (2019). Oper und Afrika – (post-)koloniale Verstrickungen und interkulturelle Wechselwirkungen am Beispiel von Meyerbeers L’Africaine in Halle / Lübeck. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 18(32), 103–118. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/372