Das Tradieren von Genderstereotypen am Beispiel von Bilderbüchern

Autor/innen

  • Hilke Elsen Universität Augsburg

Schlagworte:

Geschlechtsstereotype, Sprache, Sexismus, Medien, Bilderbücher

Abstract

Sprache und Interaktion sind grundlegend für die Entwicklung und für das Lernen. Im tag-täglichen Miteinander entfalten wir uns zu sozialen Wesen. Der Anteil der Medien gewinnt immer größeren Einfluss. Aber noch immer prägen stereotype Rollen- und Erscheinungs-bilder die Medienlandschaft. Da das „richtige“ Verhalten von Männern und Frauen, genauso wie das anderer ethnischer oder sozialer Gruppen, aber nicht angeboren, sondern erlernt ist, ist es wichtig, sich der Asymmetrien in den Medien bewusst zu werden, um eine gleich-berechtigte Darstellung zu erreichen und den Kindern dadurch mehr Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit und vor allem gleiche Chancen zu bieten. Dieser Beitrag versucht, folgende Fragen zu beantworten: Was ist Gender? Was sind Ste-reotype, speziell Geschlechtsstereotype? Welche Auswirkungen haben sie? Welche Rolle spielt die Sprache bei der Vermittlung? Wo finden wir Stereotype und Klischees im Unter-richtskontext, in verschiedenen Medien, speziell in Bilderbüchern? Der Artikel stellt Sicht-weisen und Untersuchungen zu Genderstereotypen zusammen, zeigt, wie und wo sie tra-diert werden und konzentriert sich abschließend auf Bilderbücher – mit das erste Medium in der Kindheit.

Autor/innen-Biografie

Hilke Elsen, Universität Augsburg

Lehrstuhl DaZ/DaF

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Veröffentlicht

2018-08-08

Zitationsvorschlag

Elsen, H. (2018). Das Tradieren von Genderstereotypen am Beispiel von Bilderbüchern. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 17(30), 45–69. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/313