Vom Verschwinden des (Inter)Kulturellen und Überleben der (Inter)Kulturalität

Autor/innen

  • Jürgen Henze Institut für Erziehungswissenschaften, Humboldt-Universität Berlin

Schlagworte:

Training 4.0, soziale Imaginationen, Praxistheorie, China

Abstract

Kulturkonzepte sehen sich in der inter- und kulturvergleichenden Forschung zunehmend der Kritik ausgesetzt. In der Folge haben sich neue Konzepte etabliert, die auf eine Entgrenzung, Entessentialisierung, Hybridisierung und Fuzzyisierung von Kultur verweisen. Darunter befinden sich Konzepte wie das der dialektischen Perspektivenbildung, der sozialen Imaginationen (social imaginaries) und der Praxistheorie, Konzepte, die als Lösungsansätze für das immanente Theorie-Praxis Dilemma in der (inter)kulturellen Forschung und Trainingspraxis gesehen werden. Dieser Beitrag will einen Referenzrahmen für neue theoretische Ansätze bieten und zum Nachdenken über neue experimentelle Trainingsdesigns anregen.

Autor/innen-Biografie

Jürgen Henze, Institut für Erziehungswissenschaften, Humboldt-Universität Berlin

Prof. i.R. Dr.

Seniorprofessor

Institut für Erziehungswissenschaften

Humboldt-Universität zu Berlin

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Veröffentlicht

2016-08-21

Zitationsvorschlag

Henze, J. (2016). Vom Verschwinden des (Inter)Kulturellen und Überleben der (Inter)Kulturalität. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 15(26), 59–74. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/294