Vielfältigkeit ernst nehmen: Neue Ansätze für interkulturelle Praktiker

Autor/innen

  • Arjan Arjuna Verdooren Royal Tropical Institute

Schlagworte:

Vielfältigkeit, Heterogenität, Essentialismus, Interkulturelles Training, Ethik

Abstract

Interkulturelle Kommunikation wird noch immer stark von einem essentialistischen und verdinglichtem Verständnis von Kultur beeinflusst. Dies ist vor allem sichtbar in den vielen Ansätzen der interkulturellen Kommunikation in denen von einer Uniformität innerhalb verschiedener Kulturen ausgegangen wird. Vielfältigkeit innerhalb von Kulturen ist meistens eher eine Ausnahme bzw. Abweichung von der Norm und dient nur selten als Ausgangspunkt um interkulturelle Situationen zu erläutern oder zu erklären.

In diesem Artikel werden, basierend auf Erfahrungen aus interkulturellen Trainings und Beratungen, die Fallstricke und Probleme diskutiert, die durch diese Annahme entstehen. 

Im weiterführenden Teil des Artikels wird ein alternativer Ansatz vorgestellt, der Vielfältigkeit innerhalb einer Kultur als Grundprinzip annimmt.


Autor/innen-Biografie

Arjan Arjuna Verdooren, Royal Tropical Institute

Arjan Verdooren is a trainer and consultant at Intercultural Professionals, the training and consultancy department of the Royal Tropical Institute in Amsterdam.

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Veröffentlicht

2014-12-23

Zitationsvorschlag

Verdooren, A. A. (2014). Vielfältigkeit ernst nehmen: Neue Ansätze für interkulturelle Praktiker. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 13(23), 11–24. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/242