Sind die Hofsted’schen Kulturdimensionen valide? Ein Messäquivalenztest der Hofsted’schen Unsicherheitsvermeidungsdimension

Autor/innen

  • Lena Schmitz Universität Passau Research and Expertise Centre for Survey Methodology
  • Wiebke Weber Universitat Pompeu Fabra Department of Political and Social Sciences Research and Expertise Centre for Survey Methodology (RECSM)

Schlagworte:

Hofstedes Kulturdimensionenmodell, Unsicherheitsvermeidung, Messäquivalenz, konfirmatorische Faktorenanalyse, multipler Gruppenvergleich, Validität

Abstract

Auf Basis einer Umfrage unter IBM Mitarbeitern in den 1970er Jahren konzipierte Geerd Hofstede ein Modell, das darauf abzielt, nationale Kulturen anhand von vier, mittlerweile sechs Kulturdimensionen zu vergleichen. Dieses Modell hat extreme Reaktionen in beide Richtungen hervorgerufen: Während einige Forscher ihm einen paradigmatischen Stellenwert zuschreiben, wird es von anderen scharf kritisiert. Einer der hauptsächlichen Kritikpunkte betrifft die Validität der Kulturdimensionen. Die vorliegende Studie liefert einen empirischen Beitrag zur vorwiegend theoretischen Diskussion und führt Validitätstests an einer der Dimensionen, namentlich Unsicherheitsvermeidung, durch. Unter der Anwendung von Daten aus Frankreich und Deutschland (2011) bestätigt sich diese Dimension nicht als valides Konstrukt.

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Veröffentlicht

2014-08-28

Zitationsvorschlag

Schmitz, L., & Weber, W. (2014). Sind die Hofsted’schen Kulturdimensionen valide? Ein Messäquivalenztest der Hofsted’schen Unsicherheitsvermeidungsdimension. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 13(22), 11–26. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/226