Empathische Wahrnehmung des kulturell Fremden. Neun Konstruktionsmuster und deren Bedeutung für interkulturelle Bildungsprozesse

Autor/innen

  • Manfred Riegger Universität Augsburg

Schlagworte:

Evidenzquellen, Konstruktivismus, Fremdheit, Eigen(es), Emotionen, Wahrnehmung, Konstruktionsmuster, interkulturelle Bildung

Abstract

Konstruktionsprozesse beruhen grundsätzlich auf vier Faktoren: erstens die standortge-bundene Zuschreibung des Subjekts (eigen / fremd), zweitens die korrespondierenden Emotionen (sowohl positive wie Neugier, Faszination usw. als auch Angst, Hass usw.), drittens die sinnliche Wahrnehmung von Phänomenen, welche den Subjekten präsentiert werden und viertens die subjektiven Konstruktionen in Form von neun Konstruktionsmustern, welche eine spezifische Mischung von eigen und fremd mit unterschiedlichen Emotionen in Abhängigkeit der Präsentation sind.

Ziel dieses Modells ist es, mögliche (Miss-)Verständnisse der fremden Kultur und Religion zu benennen, zu klären, wie Menschen mit den Differenzen zwischen eigener und fremder Kultur und Religion umgehen, um daraus für pädagogische Bildungsprozesse Konkretionen abzuleiten.

Autor/innen-Biografie

Manfred Riegger, Universität Augsburg

Außerplanmäßiger Professor und Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik

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Veröffentlicht

2013-10-18

Zitationsvorschlag

Riegger, M. (2013). Empathische Wahrnehmung des kulturell Fremden. Neun Konstruktionsmuster und deren Bedeutung für interkulturelle Bildungsprozesse. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 12(21), 45–58. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/206