Doing Science – Doing Culture. Interkulturelles Forschen als Gegenstand Interkultureller Forschung

Autor/innen

  • Julia Reuter Universität zu Köln Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut II für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften

Schlagworte:

Wissenschaftssoziologie, Hochschulforschung, Wissenskulturen, Homo Academicus, Interkulturelle Forschung, Diversität

Abstract

Was passiert, wenn WissenschaftlerInnen die eigene Zunft selbst zum Gegenstand der Forschung machen, ganz im Sinne einer Ethnographie der eigenen Forschungskultur? Dann wird schnell deutlich, dass Wissenschaft mehr ist als die Ansammlung von wissenschaftlichen Einzelpersönlichkeiten mit der Begabung zu kognitiven Höchstleistungen. WissenschaftlerInnen sind vielmehr Mitglied in unterschiedlichen Stammeskulturen mit eigenen Ritualen, ihre Leistungen das Ergebnis von sozialen Praktiken und Kämpfen im Feld. Das ist in der sozialwissenschaftlichen Interkulturalitätsforschung nicht anders, die sich professionell mit fremden Kulturen beschäftigt. Was aber steuert den Blick der Interkulturalitätsforschung, wer beobachtet hier wen, wie und welche Konsequenzen hat dies auf das Verständnis von Kultur, kultureller Differenz und das Selbstverständnis von Interkultureller Forschung?

Autor/innen-Biografie

Julia Reuter, Universität zu Köln Humanwissenschaftliche Fakultät, Institut II für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften

Lehrstuhl Erziehungs- und Kultursoziologie

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Veröffentlicht

2013-02-15

Zitationsvorschlag

Reuter, J. (2013). Doing Science – Doing Culture. Interkulturelles Forschen als Gegenstand Interkultureller Forschung. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 12(20), 11–24. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/176