Die interkulturelle Systemgrammatik – Voraussetzungen, Erkenntnisinteresse und Vorgehensweise

Autor/innen

  • Elsayed Madbouly Selmy eutsch Pädagogischen Fakultät / Ain-Shams-Universität / Kairo

Schlagworte:

Interkulturell, Grammatik, interlingual, kontrastive Linguistik

Abstract

Beschreibungen der verschiedenen Sprachen sind grundsätzlich unvollständig bzw. lückenhaft. Das liegt an der Komplexität des Phänomens Sprache, aber auch an dem Entwicklungsstand und dem Umfang der einzelnen Linguistiktraditionen, die dies- bezüglich etliche Unterschiede aufweisen. Daher kann der Blick auf andere Sprachen/ Sprachbeschreibungen auf die Lücken bzw. Unzulänglichkeiten der einzelnen Sprachbeschreibungen aufmerksam machen. Das bildet den Ausgangspunkt der interkulturellen Systemgrammatik. Wenn Sprachen / Sprachbeschreibungen aufein- ander bezogen werden, kann das eine vervollständigende Funktion für die beteiligten Sprachbeschreibungen haben. Man kann Phänomene bzw. Probleme aufdecken, die in der vorhandenen grammatischen Beschreibung nicht erfasst sind bzw. nicht existieren, und / oder adäquatere Erklärungsmuster für gemeinsame Phänomene oder Lösungen für Problembereiche finden. Dieser Beitrag will die Vorausset-zungen der interkulturellen Systemgrammatik und an Hand des grammatischen Transfers zwischen dem Deutschen und Arabischen ihre Vorgehensweisen und Erkenntnisinteressen vorstellen.

Autor/innen-Biografie

Elsayed Madbouly Selmy, eutsch Pädagogischen Fakultät / Ain-Shams-Universität / Kairo

Ass. Prof. an der Deutsch Pädagogischen Fakultät / Ain-Shams- Universität / Kairo

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Zitationsvorschlag

Selmy, E. M. (2012). Die interkulturelle Systemgrammatik – Voraussetzungen, Erkenntnisinteresse und Vorgehensweise. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 11(17), 61–72. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/157