Perspektiventriangulation am Beispiel der Kombination von Gesprächs- und Inhaltsanalyse

Autor/innen

  • Elke Bosse

Schlagworte:

Perspektiventriangulation, Evaluation, interkulturelles Training, Gesprächsanalyse, Inhaltsanalyse

Abstract

Als Verfahren zur Erweiterung von Erkenntnismöglichkeiten beruht die Perspektiventriangulation auf einer systematischen Kombination von Forschungsansätzen mit unterschiedlicher Aussagekraft. Damit erweist sie sich als interessant für interdisziplinäre Forschungszusammenarbeit, die gerade auf dem Gebiet der Interkulturellen Kommunikation bislang noch ein Desiderat darstellt. Der vorliegende Beitrag legt anhand der Verfahren und Ergebnisse einer interdisziplinären Evaluationsstudie dar, wie sich das Prinzip der Perspektiventriangulation forschungspraktisch umsetzen lässt. Als Beispiel dient die zur Evaluation eines interkulturellen Trainings eingesetzte Kombination der linguistischen Gesprächsanalyse und der qualitativen Inhaltsanalyse. So wird zum einen aufgezeigt, welche Erkenntnismöglichkeiten die Untersuchung von Trainingsaufzeichnungen und die Analyse von retrospektiv erhobenen Interviewdaten bieten. Zum anderen wird erläutert, wie sich die Ergebnisse zusammenführen lassen und damit einen besonders umfassenden Einblick in den Wirkungszusammenhang interkultureller Trainings ermöglichen.

Autor/innen-Biografie

Elke Bosse

Dr. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle Kommunikation, Universität Hildesheim.

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Veröffentlicht

2012-05-10

Zitationsvorschlag

Bosse, E. (2012). Perspektiventriangulation am Beispiel der Kombination von Gesprächs- und Inhaltsanalyse. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 11(16), 143–166. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/132