Recht und Kultur – Skizze disziplinärer Zugänge der Rechtswissenschaften zu Kultur und Interkulturalität

Autor/innen

  • Jan-Christoph Marschelke

Schlagworte:

Recht, Kultur, Rechtsvergleich, Interkulturalität, Multikulturalität,

Abstract

Der Beitrag reflektiert das Verhältnis von Recht, Kultur und Interkulturalität auf drei Ebenen. Erstens wird skizziert, warum Juristen interkultureller Kompetenz bedürfen: nicht nur als personelle Qualifikation sondern auch, damit das Rechtssystem besser funktioniert.

Zweitens wird festgestellt, dass spezifisch rechtswissenschaftliche Methodik keinen signifikanten Beitrag zum interdisziplinären Diskurs um Kultur und Interkulturalität leisten dürfte. Drittens werden begriffliche Konstellationen zwischen Recht auf der einen und Kultur, Inter-, Multi- und Transkulturalität auf der anderen Seite skizziert.

Der Fokus liegt auf dem Phänomen der Regelbefolgung, der Unterscheidung zwischen geschriebenem und gelebtem Recht, dem Rechtsvergleich und den Herausforderungen, welche die multikulturelle Gesellschaft an das Recht stellt.

Autor/innen-Biografie

Jan-Christoph Marschelke

Dr. Jan-Christoph Marschelke ist Geschäftsführer des Projekts "Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz" (GSiK) an der Universität Würzburg.

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Veröffentlicht

2012-05-10

Zitationsvorschlag

Marschelke, J.-C. (2012). Recht und Kultur – Skizze disziplinärer Zugänge der Rechtswissenschaften zu Kultur und Interkulturalität. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 11(16), 63–94. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/129