Kultur zwischen Ökonomisierung und kreativer Unordnung. Eine design-theoretische Perspektive

Autor/innen

  • Anne Schreiter

Schlagworte:

Kulturkonstruktionen, Design, fuzzy cultures, interkulturelle Kommunikationsforschung

Abstract

Die wissenschaftlichen Perspektiven auf den Gegenstand Kultur konstruieren kulturelle Wirklichkeit auch immer ein Stück weit mit. Der vorliegende Beitrag stellt zwei solcher möglichen Blickwinkel auf Kultur vor: Den durch eine ökonomisierte Linse, die vorab rationalisierte Modelle sichtbar macht und den durch eine kaleidoskopische Linse, die kulturelle Fuzziness erkennen lässt. Um den Herausforderungen in der Methodologie und dem wissenschaftlichen Selbstverständnis der letzteren zu begegnen, skizziert der Beitrag eine recht unkonventionelle Möglichkeit: Es zeigt, wie Designer idealtypischer Weise an komplexe und unsichere Vorgaben herangehen. Die Ideen aus dem Prozess des Designens werden dann zum einen auf den Entstehungsprozess von Reziprozitätsdynamiken übertragen; zum anderen helfen sie im Anschluss mit neue Denkanstöße für den Bereich der interkulturellen Kommunikationsforschung zu formulieren.

Autor/innen-Biografie

Anne Schreiter

Dipl.-Kommunikationswirtin, wissenschaftliche Assistentin im Profilbereich "Kulturen, Institutionen, Märkte" der Universität St. Gallen, Schweiz.

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Veröffentlicht

2012-05-10

Zitationsvorschlag

Schreiter, A. (2012). Kultur zwischen Ökonomisierung und kreativer Unordnung. Eine design-theoretische Perspektive. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 11(16), 49–62. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/128