Chancengleichheit – ein (ir)realistischer Anspruch?

Autor/innen

  • Nurcan Akbulut

Schlagworte:

Chancengleichheit, Bildungsungleichheit, Förderschule, sonderpädagogische Förderbedarf, migrationsspezifische Disparitäten,

Abstract

Im Kontext der Chancengleichheit setzt sich dieser Beitrag kritisch mit dem sonderpädagogischen Feststellungsverfahren auseinander und analysiert auf theoretischen Überlegungen basierend die Gründe und Legitimationskriterien für die Überrepräsentativität von Kindern mit nicht-deutscher Erstsprache an Förderschulen. Die aggregierten Erkenntnisse weisen auf migrationsspezifische Disparitäten im deutschen Schulsystem hin, die durch institutionelle Selektionsmechanismen, wie beispielsweise durch einen Antrag zur Feststellung des sonder- pädagogischen Förderbedarfs, evoziert werden. In Anlehnung daran wird die Ubiquität der Chancengleichheit in Frage gestellt. Darüber hinaus werden in diesem Zusammenhang Fragen aufgeworfen, die Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet geben.

Autor/innen-Biografie

Nurcan Akbulut

Studentin der Erziehungswissenschaft im Master an der Universität Bielleld. Schwerpunkte: Migrationspädagogik und empirische Sozialforschung. Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich (SFB) 882 "Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten" an der Universität Bie

Downloads

Veröffentlicht

2011-12-01

Zitationsvorschlag

Akbulut, N. (2011). Chancengleichheit – ein (ir)realistischer Anspruch?. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 10(15), 63–73. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/124