Im Auftrag der Kulturvermittlung? Interkulturelle Kompetenz und Fremdheitsdarstellungen in den James-Bond-Filmen

Autor/innen

  • Jörg Scheffer
  • Christoph Barmeyer

Schlagworte:

Kulturrepräsentation, James Bond, Interkulturelle Kompetenz, Fremdheitsvermittlung,

Abstract

Filme vermitteln Sichtweisen auf die Welt. Die überaus verbreitete und seit Jahrzehnten erfolgreiche Serie der James-Bond-Filme kann als besonders einflussreiches Medium der Weltbildvermittlung gelten. Aufgrund der Handlungen in verschiedenen Erdregionen wird dem Zuschauer nicht nur kulturelle Fremdheit vorgelebt, sondern auch immer wieder die Fähigkeit eines reisenden Agenten gezeigt, mit kultureller Alterität erfolgreich umzugehen. Aus interkultureller Perspektive stellt sich dabei allerdings Frage, ob dies tatsächlich im Sinne einer interkulturellen Kompetenzvermittlung geschieht. Auf der Grundlage einer Auseinandersetzung mit dem Konzept der interkulturellen Kompetenz analysiert der Beitrag kritisch Bonds Kulturkontakte, ihre filmische Darstellung und ihre Implikationen für die interkulturelle Bildung einer weltweiten Fangemeinde.

Autor/innen-Biografien

Jörg Scheffer

Dr., Lehrstuhl für Anthropogeographie an der Universität Passau

Christoph Barmeyer

Prof. Dr., Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Passau

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Veröffentlicht

2011-09-01

Zitationsvorschlag

Scheffer, J., & Barmeyer, C. (2011). Im Auftrag der Kulturvermittlung? Interkulturelle Kompetenz und Fremdheitsdarstellungen in den James-Bond-Filmen. Interculture Journal: Online Zeitschrift für Interkulturelle Studien, 10(14), 3–24. Abgerufen von https://www.interculture-journal.com/index.php/icj/article/view/114