Bd. 11, Nr. 17 (2012)

Interkulturalität verstehen: Ansätze aus den Bereichen Management, Training, Didaktik und Linguistik

Die 17. Ausgabe von interculture journal beschäftigt sich mit dem Verständnis von Interkulturalität in den Bereichen Management, Training, Didaktik und Linguistik.

Jorge Peña und Cristina Ramalho analysieren im ersten Artikel „Management im lateinamerikanischen Stil. Auf der Suche nach dem Rhythmus der Region“, inwieweit man von einem lateinamerikanischen Managementstil sprechen kann. Am Beispiel des Konzepts der Hazienda werden Änlichkeiten der in Lateinamerika verbreiteten Managementpraktiken herausgearbeitet.

Jonas Polfuß stellt im zweiten Artikel einen Kulturassimilator für chinesische Teilnehmende mit Deutschland als Zielland vor. In insgesamt sieben Fallbeispielen werden authentische Situationen beschrieben. Der Hintergrund der jeweiligen Situation wird aus chinesischer und deutscher Perspektive interkulturell beleuchtet und die Anwendbarkeit dieser Trainingsform für das interkulturelle Lernen diskutiert.

Waltraud Timmermann beschreibt im dritten Artikel „Beziehungen. Ein Educast-Projekt und sein interkulturelles Lernangebot“ am Beispiel eines deutsch-chinesischen Podcasts Potentiale und Risiken für den interkulturellen Unterricht. Zusätzlich wird auf Basis dieser Diskussion ein Unterrichtsvorschlag skizziert.

Elsayed Madbouly Selmy stellt im vierten Artikel Voraussetzungen für eine interkulturelle Systemgrammatik vor. An Hand des grammatikalischen Transfers zwischen dem Deutschen und Arabischen erläutert Selmy hierfür mögliche Vorgehensweisen und Erkenntnisinteressen.

Christian Wille, Julia de Bres und Anne Franziskus beleuchten im letzten Artikel interkulturelle Arbeitswelten in Luxemburg. Dabei konzentrieren sie sich auf den Aspekt der Mehrsprachigkeit und die kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz von Grenzgängern.

Abgerundet wird die Ausgabe durch zwei aktuelle Rezensionen. Alexandra Stang rezensiert sowohl das Buch „Interkulturelle Kooperationskompetenz: Entwicklung und Gestaltung der Interaktion in interkulturellen Unternehmenskooperationen“ von Susann Juch als auch den Sammelband „Interkulturelle Personal- und Organisationsentwicklung: Methoden, Instrumente und Anwendungsfälle“ von Christoph I. Barmeyer und Jürgen Bolten.

Zugleich erscheint die 17. Ausgabe von interculture journal sowohl in einem neuen Design als auch auf einer neuen technischen Plattform. Dank der Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde im vergangenen Jahr ein neues Layout entwickelt und die Migration der alten Ausgaben auf das neue System vorgenommen. Hierdurch wird sowohl die Auffindbarkeit der Artikel als auch die Suchfunktionen wesentlich verbessert. Zusätzlich steht ab sofort ein standardisiertes Begutachtungssystem für neu eingereichte Artikel zur Verfügung.

Die Herausgeber bedanken sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren und freuen sich auf zahlreiche weitere Beiträge für zukünftige Ausgaben des interculture journal.

Stefanie Rathje (Berlin) und
Jürgen Bolten (Jena) im August 2012

Inhaltsverzeichnis

Editorial

Vorwort der Herausgeber
Stefanie Rathje, Jürgen Bolten
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7-10

Artikel

Jorge Peña, Cristina Ramalho
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11-26
Jonas Polfuß
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27-48
Waltraud Timmermann
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49-60
Elsayed Madbouly Selmy
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61-72
Christian Wille, Julia de Bres, Anne Franziskus
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73-92

Rezensionen

Alexandra Stang
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93-96
Alexandra Stang
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97-99