Bd. 5, Nr. 1 (2006)

Die erste Ausgabe von interculture journal spiegelt in ihrer Vielfalt an Themen und Disziplinen das breite Spektrum interkultureller Forschung wider, das interculture journal repräsentieren möchte:

In seinem einleitenden Essay "Transcending Hybridity: Recovering Difference" widmet sich Roland Hagenbüchle der allgemeinen Kulturtheorie. Er zeichnet die Erfolgsgeschichte aber auch die Grenzen des Konzepts der Hybridität nach und argumentiert für eine neue Beschäftigung mit dem Ansatz der Differenz als Grundlage für die Notwendigkeit, trotz der Erkenntnis kultureller Relativität Entscheidungen treffen zu müssen.

Der Artikel Anmerkungen zum interkulturellen Bildverstehen von Barbara Biechele beschäftigt sich mit der Frage der Kulturabhängigkeit von Bildrezeption und präsentiert didaktisch-methodische Ansätze zum Lernen mit Bildern im Fremdsprachenunterricht.

In "Wunschdenken versus Alltagsrealität: Interkulturalität an einer internationalen Hochschule" arbeitet Gundula Gwenn Hiller Interkulturalitätserfahrungen von Studenten an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder auf.

Der Artikel von Yvonne Knoll "Currently Offered Intercultural Training in Germany and Great Britain" unternimmt einen empirischen Vergleich der Trainingslandschaft in diesen beiden Ländern und arbeitet Entwicklungspotentiale für interkulturelle Trainingsangebote heraus.

Der letzte Artikel Zusammenhalt in der Zwischenzeit von Stefanie Rathje widmet sich dem betriebswirtschaftlichen Thema internationaler Unternehmenszusammenschlüsse und postuliert als Teil des interkulturellen Managements neue Ansätze zur Erhaltung von Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor bei der Planung von M&A.

Stefanie Rathje (Jena) und Jürgen Bolten (Jena) im April 2006

Inhaltsverzeichnis

Artikel

Roland Hagenbüchle
3-16
Barbara Biechele
PDF
17-50
Gundula Gwenn Hiller
PDF
51-76
Yvonne Knoll
77-102
Stefanie Rathje
PDF
103-122