Menschenrechte und vielfarbige Welten

Anette Rein

Abstract


Dass "grün" nicht gleich "grün" und mit dem Konzept von Lebenskraft und Glück überall gleichgesetzt wird, zeigte sich in Israel, als die öffentlichen Busse in diese Farbe umgespritzt wurden. Jüdische Fahrgäste weigerten sich, die grünen Verkehrsmittel zu besteigen – da sie diese mit "Islam" gleichsetzten und politisches oder auch spirituelles Unheil witterten. Im folgenden Text geht es um das prozesshafte von Kultur, um plurale Identitäten und um die daraus folgenden Wahlmöglichkeiten von Menschen zu entscheiden, aus welchem Blickwinkel sie jeweils die Welt sehen und danach handeln wollen. Es geht um die gemeinsamen menschlichen Voraussetzungen die Welt zu erkennen, was eine Basis für Dialoge zum gegenseitigen Respekt und zur Vermeidung von Missverständnissen bilden kann.

Schlagworte


Menschenrechte; vielfarbige Welten;

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