Vorwort

Jürgen Bolten, Stefanie Rathje

Abstract


Wissenschaftler:innen, die interkulturelle Kommunikation erforschen, ist die Problematik wohlbekannt: Zum einen soll Kultur beschrieben und erfasst, am besten in eine handhabbare Form gegossen werden, zum anderen entzieht sie sich – je genauer man hinschaut – der Beschreibung. Jede Vereinheitlichung lässt Unterschiede aufscheinen, jeder Versuch, Klarheit zu schaffen, führt zu neuen Fragen und Widersprüchen.

Unter den Stichworten Heterogenität und Vagheit widmet sich die 33. Ausgabe des Interculture Journal daher dieser Herausforderung. Dabei ist in den letzten Jahre zu beobachten, dass Forscher:innen die Widersprüchlichkeit von Kultur immer stärker als Ausgangspunkt betrachten und weniger als Problem, das es aufzulösen gilt.

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