Einleitung

Jürgen Bolten, Mathilde Berhault

Abstract


Die ersten konzeptionellen Überlegungen und der Call for Papers für die vorliegende 33. Ausgabe des Interculture Journal gehen zurück auf die Zeit des Jahreswechsels 2018/19. Interkulturelle Fragestellungen in Hinblick auf die Gestaltung virtueller Lernprozesse begannen seinerzeit eine zunehmend wichtigere Rolle zu spielen. Sowohl unter theoretischen Gesichtspunkten als auch in praxisorientierter Hinsicht lag es nahe, die Moderationsthematik in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade dort, wo Kommunikation zwischen Akteursfeldern mit unterschiedlichen raumzeitlichen Bedingungen stattfindet, wo Mehrsprachigkeit eher eine Regel als eine Ausnahme darstellt, wo die beteiligten Akteure sich vielleicht ausschließlich aus virtuellen Begegnungen kennen, sind die Anforderungen an ein gelingendes Dialoggeschehen besonders komplex. Dies gilt – sofern sie eingesetzt werden – für offizielle Moderationspersonen; es gilt aber genauso für jeden Akteur, der sich an diesen Prozessen beteiligt: Es geht sowohl um kontinuierliche Prozessreflexion als auch um die Befähigung, diese oft durch ein hohes Maß an Unbestimmtheit und Unsicherheit charakterisierten Prozesse konstruktiv gestalten zu können – und zwar ganz im Sinne der deutschen Übersetzung von lat. communicare: „etwas gemeinschaftlich machen“.

Volltext:

PDF

Refbacks

  • Im Moment gibt es keine Refbacks


Copyright (c) 2021 Jürgen Bolten, Mathilde Berhault

Creative-Commons-Lizenz
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.