Webinare dialogisch moderieren, Partizipation aller fördern

Luisa Conti

Abstract


Im Rahmen des internationalen Aktionsforschungsprojekts SHARMED (SHARed MEmories and Dialogues, www.sharmed.eu) wurden mit Hilfe eines konversationsanalytischen Vorgehens Moderationstechniken identifiziert, die die Entstehung und Entwicklung dialogischer Prozesse im Bildungskontext ermöglichen. In diesem Artikel wird zuerst die besondere Bedeutung dialogischer Prozessmoderation erklärt, dazu werden die zentralen, damit zusammenhängenden theoretischen Konzepte vorgestellt: Agency, Empowerment und Interkulturelle dialogische Kompetenz. Darauf baut die darauf folgende detaillierte Beschreibung der zahlreichen Moderationstechniken auf, die in vier Bereiche organisiert sind: Aktivierung: wie können TN zu Beiträgen motiviert werden?; Feedback: wie können TN durch minimales Feedback motiviert werden, ihren Beitrag weiter auszuführen?; Persönliche Beiträge der Moderator_innen: welche Art von eigenen Beiträgen gibt es und unter welche Bedingungen fördern Sie die Partizipation der TN?; Initiative der TN: wie kann damit umgegangen werden, damit sie positiv angenommen werden kann, ohne den Prozess zu gefährden? Die Realisierbarkeit der vorgestellten Techniken im Rahmen von Webinaren wird unter Einbeziehung der Besonderheiten digital vermittelter Interaktion diskutiert. Um die Grundlage einer empirischen Überprüfung der herausgearbeiteten Annahmen zu ermöglichen, werden abschließend Empfehlungen für die Entwicklung einer SHARMED-ähnlichen Online-Studie vorgestellt.

Schlagworte


Webinar, Moderation, Interkulturelle Kompetenz, online-Kommunikation, Partizipation

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