Führung und Leitung von europäischen Projekten. Persönliche Reflektionen über die Unterkellerung des europäischen Bildungsraumes

Alfons Scholten

Abstract


Europäische Projekte bieten nach Meinung des Autors eine privilegierte Möglichkeit von ei-nem lehrezentrierten zu einem schülerzentrierten Unterricht zu kommen. Vor diesem Hin-tergrund werden in diesem Beitrag Führung und Leitung von mehreren virtuellen und blen-ded-learning Projekten analysiert. Mit Hilfe der Kategorien ‚intergouvernementale‘ und ‚inte-grierte‘ Führung werden Elemente der Zusammenarbeit beschrieben und Erfahrungen in der Arbeit mit strukturierten Gruppen vorgestellt. Zudem werden die neuen Kompetenzen prä-sentiert, die sich aus den neuen Rollen von Lehrern und Schülern in der europäischen Pro-jektarbeit ergeben. Für die Verbesserung des Systems Schule werden „Europäische Schulen“ vorgeschlagen, die dank einer Schulzeitpartitur allen ihren Schüler*innen die Mitarbeit in einem europäischen Projekt ermöglichen und die Arbeit der Lehrer*innen gebührend aner-kennen und wertschätzen. Solche Schulen verstehen sich als lernende Organisationen und überwinden ihr traditionelles Selbstverständnis als in sich selbst ruhendes und abgeschlos-senes System, oft beschrieben als Kugel. Da das Neue nicht von allein in die Schule kommt, regt der Autor abschließend an, an der strukturellen Absicherung der Arbeit durch Fachgruppen usw. zu arbeiten.

Schlagworte


Erasmus+; eTwinning; Europa; Schule; Projektarbeit

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