Gestaltung virtueller kollaborativer Teamarbeit am Beispiel des Planspiels Megacities. Konsequenzen für die Moderation aus deutsch-chinesischer Perspektive

Alexandra Stang, Qian Zhao

Abstract


Planspielkonzepte erfreuen sich in verschiedenen Bildungskontexten zunehmender Beliebtheit. Dieser Praxisbeitrag aus dem Hochschulbereich zeigt, welche Erfahrungen 8 Studierende an der Beijing Foreign Studies University und 6 Studierende an der TU Darmstadt im Rahmen der Durchführung des online-basierten standortübergreifenden Planspiels Megacities gemacht haben. In den Interviews wurden die Teilnehmenden zu ihrem Umgang mit offenen Lernszenarien, Komplexität, Unsicherheit und Unbestimmtheit, Differenz und sprachlichen Machtungleichgewichten im Rahmen der digitalen Kooperation befragt und wie sich dies auf ihr Handeln und das Miteinander mit den anderen Teammitgliedern im virtuellen Raum ausgewirkt hat. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass aus einer interaktions- und handlungsorientierten Perspektive dem Bereich Metakommunikation als Strategie zur Überwindung von Unsicherheits- und Fremdheitssituationen eine größere Bedeutung eingeräumt werden sollte, sowie dem Erwerb von Grundlagenwissen zu den Spezifika der virtuellen Kommunikation allgemein. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zur Gestaltung einer begleitenden Prozessmoderation ab, die auf den vorgestellten Befunden aufbauen.

Schlagworte


Virtuelle Planspieldurchführung, Komplexität, Diversität, Lehr- und Lernkultur, Mehrsprachigkeit

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