Die „Möbelpacker der Entkolonialisierung“ entrümpeln und erneuern die Oper L’Africaine von Giacomo Meyerbeer

Natascha Ueckmann, Christoph Vatter

Abstract


Giacomo Meyerbeers Grand opéra L’Africaine (1865) wurde in der Spielzeit 2018/19 von einem europäisch-afrikanischem Team neu bearbeitet und von September 2018 bis Juni 2019 an der Oper Halle in vier Etappen gezeigt. Ziel dieses Prozesses war, das koloniale Erbe der Oper zu hinterfragen und an einer „Afrikanisierung“ des Werks zu arbeiten. Im hier dokumentierten Gespräch vermitteln Regisseur und Performer Lionel Poutiaire Somé sowie die Dramaturgen Michael von zur Mühlen und Philipp Amelungsen (Oper Halle) Einblicke in diesen Prozess und die damit verknüpften interkulturellen Herausforderungen. Das Interview wurde von Natascha Ueckmann und Christoph Vatter (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) im März 2019 im Opernhaus Halle (Saale) geführt.


Schlagworte


Oper, postkolonial, Afrika, kulturelle Zusammenarbeit, interkulturelle Interaktion, kulturelles Gedächtnis

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