Eigendynamische Wissenskommunikation durch digital unterstütztes Lehren und Lernen

Jürgen Bolten

Abstract


Klassische Leistungsnachweise wie Klausuren, Hausarbeiten und Referate fristen nach ihrer Zweckerfüllung (= Notenfeststellung) zumeist ein unbeachtetes Dasein. Verbannt in Content Management Systeme, Schubladen und Archive werden sie in der Regel bis zum Ablauf ihrer Aufbewahrungsfrist nicht mehr
genutzt. Das ist bedauerlich, denn vielfach enthalten sie fundiert recherchierte Forschungsergebnisse, wohlüberlegte Kritik und kreative Ideen, die es verdienten aufgegriffen und fortgeschrieben zu werden. Wie eine entsprechend barrierefreie und nachhaltige Wissenskommunikation funktionieren kann, lässt
sich gut am Beispiel von Wikis belegen. Aber auch Educasts, Glossare, Websites oder Erfahrungsberichte von internationalen Studienaufenthalten können diese
Funktion erfüllen. Der Praxisbericht referiert auf Kursangebote der Universität Jena auf der Plattform www.glocal-campus.org und beschreibt, wie eine
curriculare Einbindung solcher Medienprodukte zu verantwortungsbewusster, eigendynamischer und nachhaltiger Wissenskommunikation beitragen und die
Vernetzung von Studierendengenerationen fördern kann.

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