Im Auftrag der Kulturvermittlung? Interkulturelle Kompetenz und Fremdheitsdarstellungen in den James-Bond-Filmen

Jörg Scheffer, Christoph Barmeyer

Abstract


Filme vermitteln Sichtweisen auf die Welt. Die überaus verbreitete und seit Jahrzehnten erfolgreiche Serie der James-Bond-Filme kann als besonders einflussreiches Medium der Weltbildvermittlung gelten. Aufgrund der Handlungen in verschiedenen Erdregionen wird dem Zuschauer nicht nur kulturelle Fremdheit vorgelebt, sondern auch immer wieder die Fähigkeit eines reisenden Agenten gezeigt, mit kultureller Alterität erfolgreich umzugehen. Aus interkultureller Perspektive stellt sich dabei allerdings Frage, ob dies tatsächlich im Sinne einer interkulturellen Kompetenzvermittlung geschieht. Auf der Grundlage einer Auseinandersetzung mit dem Konzept der interkulturellen Kompetenz analysiert der Beitrag kritisch Bonds Kulturkontakte, ihre filmische Darstellung und ihre Implikationen für die interkulturelle Bildung einer weltweiten Fangemeinde.

Schlagworte


Kulturrepräsentation; James Bond; Interkulturelle Kompetenz; Fremdheitsvermittlung;

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